VSM Verbandsnachrichten 12/2016

VSM Verbandsnachrichten 12/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Reinhard Lüken nach einem intensiven Schlussspurt neigt sich das Jahr schon wieder dem Ende entgegen. Aus Deutschland kamen in den zurückliegenden Monaten viele positive Schiffbaunachrichten. Trotzdem fällt der VSM-Jahresrückblick insgesamt zurückhaltend aus, denn die Weltmarktlage wirft dunkle Schatten voraus. Die Schwäche der Volumenmärkte schlägt auf den exportstarken Teil der heimischen Zulieferindustrie voll durch und verstärkt gleichzeitig den Druck auf die wenigen erfolgreichen Nischenmärkte. Außerdem nehmen staatliche Marktinterventionen und Wettbewerbsverzerrungen ungeahnte Ausmaße an. Der Traum von offenen Märkten und gleichen Wettbewerbsbedingungen war selten so realitätsfern wie heute.

 

Mit Blick auf die gewaltigen Herausforderungen müssen wir uns deshalb umso mehr der eigenen Leistungsfähigkeit bewusst sein. Wir wissen, was wir können, und es gibt viele gute Gründe für Optimismus, insbesondere die atemberaubenden technischen Meisterwerke, die auch 2016 wieder an die Kunden übergeben werden konnten. Nicht zuletzt untermauert auch das große Vertrauen ausländischer Investoren in deutsche Unternehmen der Schiffbauindustrie unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

 

Wir können also mit Stolz auf das Geleistete das Jahr beschließen und im Januar mit frischem Mut die vor uns liegenden Herausforderungen von neuem anpacken. Doch dazwischen sollten auch Entspannung und Erholung nicht zu kurz kommen.

 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Partnern ein besinnliches Weihnachtsfest, einen ruhigen Jahresabschluss und einen exzellenten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, uns gemeinsam mit Ihnen auch 2017 mit voller Kraft für den Erfolg des maritimen Industriestandorts Deutschland einzusetzen.

Dr. Reinhard Lüken

Hauptgeschäftsführer

Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.

 

P.S.: Über die umfangreiche Weihnachtspost und vielen persönlichen Grüße freuen wir uns sehr und erwidern diese ganz herzlich. Auf das Versenden von Weihnachtskarten und -geschenken möchten wir auch dieses Jahr im Sinne unserer Umwelt und unserer Mitglieder verzichten.

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Termine
  • 25. Januar 2017: VSM-Parlamentarischer Abend, Landesvertretung SH/NS in Berlin
  • 25. Januar 2017: VSM-Vorstandssitzung,  Landesvertretung SH/NS in Berlin
  • 25. Januar 2017: VSM-Finanz- und Steuerausschuss,  Landesvertretung SH/NS in Berlin
  • 14. Februar 2017: Seminar: "Sicherheiten für die Vertragsabwicklung in der maritimen Praxis: Bürgschaften und Garantien" (nur für VSM-Mitglieder), Ort: VSM, Hamburg
  • 19. Februar 2017 bis 23. Februar 2017: BMWi-Geschäftsanbahnungsreise Indonesien, vom VSM beantragt und begleitet
  • 02. März 2017: Seminar: „Bauvorschriften, Spezifikationen und Schiffbauverträge", Zusatzveranstaltung, Ort: VSM, Hamburg, Zusatzveranstaltung
  • 30. März 2017 bis 31. März 2017: 2-tätige Schulung "Öffentliches Preisrecht in der Schiffbauindustrie", Ort: VSM, Hamburg (nur für VSM-Mitglieder)
  • 04. April 2017, Nationale Martime Konferenz, Ort: Hamburg
  • 12. Mai 2017: Seminar "Update Vergaberecht 2017", Ort: VSM, Hamburg (nur für VSM-Mitglieder)
  • 22. Mai 2017: VSM-Mitgliederversammlung, Ort: Hotel Atlantic, Hamburg
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VSM begrüßt neue Mitglieder

Wir freuen uns, seit Oktober 2016 sieben neue Mitglieder begrüßen zu können.

 

Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit im VSM.

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Kicken für den guten Zweck – Spendenübergabe beim VSM

Charity-Fußballspiel „FC Bundestag vs. VSM United“

Hamburg 20.12.2016: Der Gewinner des ersten Charity-Spiels zwischen FC Bundestag und VSM United stand schon lange fest. Die VSM-Mitglieder spendeten für das Maritime Zentrum Elbinseln (MZE) der Hamburger Stadtteilschule Wilhelmsburg und sammelten durch ihren Einsatz mehr als 4.000 €.

Der VSM setzt sich neuerdings auch sportlich auf dem Fußballfeld erfolgreich für eine verbesserte Ausbildung des zukünftigen Schiffbau-Nachwuchses ein: Das neu zusammengestellte Fußballteam aus Spielern von VSM-Mitgliedsunternehmen debütierte im Sommer 2016 und konnte sein Saisonhighlight im Spiel gegen den FC Bundestag mit 3:0 für sich entscheiden. Die Spenden der Industrie für dieses mit ebenso viel Einsatz wie Begeisterung ausgetragene Benefizspiel gingen an das Maritime Zentrum Elbinseln (MZE) der Hamburger Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Es kamen insgesamt 4.150 € zusammen, denn fast 20 VSM-Mitgliedsunternehmen stellten Spieler für die Mannschaft und zahlten 100 € je Tor oder eine Festbetragsspende. Bei der Spendenscheckübergabe beim VSM unterstrich VSM-Hauptgeschäftsführer DR. REINHARD LÜKEN die Wichtigkeit des Gemeinschaftsgedanken: „Bei all den vielen komplexen Themen, die wir im Verband tagtäglich vorantreiben, sind Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl essenziell, wenn wir als Branche gemeinsame Ziele verfolgen. Dazu passt unsere Spendenaktion als VSM United natürlich hervorragend! Über die großartige Resonanz der Mitgliedsunternehmen haben wir uns sehr gefreut.“

KATHRIN WITTMAACK, Koordinatorin Naturwissenschaften, Projektgruppe MZE und GABRIELLA KRAUSE, Abteilungsleitung 5-7 an der Stadtteilschule Wilhelmsburg, freuten sich über die umfangreiche VSM-Spende. „So können wir unsere Maßnahmen in der Berufsvorbereitung auch in Zukunft abwechslungsreich und vor allem auf die jeweiligen Interessen der Schülerinnen und Schüler abgestimmt umsetzen. Konkret wird das Geld zur Hälfte für die nächste Maritime Projektwoche und zur Hälfte für das nächste waterXperience verwendet.“

Der Mannschaftskapitän des FC Bundestag, MARCUS WEINBERG, MdB ergänzte: „Der FC Bundestag freut sich über den Spendenerfolg anlässlich des Fußballspieles FC Bundestag vs. VSM United. Es war ein umkämpftes Spiel aber der gute Zweck hat gesiegt. Besonders freue ich mich, dass der VSM als Spendenempfänger die Stadtteilschule Wilhelmsburg in meiner Heimatstadt Hamburg ausgewählt hat.“

Das Maritime Zentrum Elbinseln (MZE) wurde im Jahr 2012 gemeinsam von der Hamburger Stadtteilschule Wilhelmsburg, dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg, der IBA Hamburg GmbH und dem Verband Schiffbau und Meerestechnik gegründet. Seither ist es an der Stadtteilschule Wilhelmsburg angesiedelt und bietet Schülerinnen und Schülern eine praxisorientierte Bildung zum Thema Meer, um ihre Chancen für den Berufseinstieg nachhaltig zu verbessern. Die Bandbreite der Angebote reicht dabei von kleineren Projekten, wie dem „Polarsterntag“, über eine die ganze Schule einbindende „Maritime Projektwoche“ bis hin zu maritim orientierten Profilklassen.

Der VSM bedankt sich bei den Spielern beider Mannschaften sowie den Sponsoren, Spendern und Organisatoren für einen hervorragenden Fußballtag und ein ganz besonderes Erlebnis. Gleichzeitig freut sich die Mannschaft des VSM über weitere Anfragen zu sportlichen Herausforderungen auf dem Fußballfeld.

 

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Erfolgreiche BMWI-Geschäftsanbahnungsreise Schiffbau & Meerestechnik nach Indien

Erfolgreiche BMWI-Geschäftsanbahnungsreise Schiffbau & Meerestechnik nach Mumbai und Goa vom 22.11. bis 24.11.2016

Leistungsfähigkeit der exportorientierten deutschen Maritimen Industrie sowie Möglichkeiten der Exportunterstützung und Kooperation in Indien vorgestellt

Die vom VSM beantragte und als Fachpartner begleitete Delegationsreise wurde von der AHK Indien durchgeführt und gab sieben Vertretern von Unternehmen der deutschen Maritimen Industrie die Gelegenheit, neue Geschäftskontakte aufzubauen und bestehende zu vertiefen. Die viertägige Geschäftsanbahnungsreise erreichte durch die Kombination von Informationsveranstaltungen und direkten Besuchen eine Vielzahl von Werften, Reedereien, Verbänden sowie Ingenieur- und Designbüros.

Die deutsche Delegation konnte sich einen umfassenden Eindruck von den Schiffbauaktivitäten in Indien verschaffen. Die Teilnehmer erhielten Informationen aus erster Hand über das umfangreiche Programm zum Kapazitätsausbau im Marineschiffbau, das erforderliche Vorgehen bei Bieterverfahren für staatliche Schiffbauprojekte und das „Make in India“-Programm mit dem ausländische Zulieferer zu Kooperationen mit indischen Firmen bzw. Investitionen in indische Produktionsstätten motiviert werden sollen.

Die deutsche Maritime Industrie genießt in Indien sehr hohes Ansehen. Allerdings besteht ein starker Preisdruck, der sich auch in den Ausschreibungsverfahren für Zulieferungen in staatliche Projekte wiederspiegelt. Zuschläge werden in der Regel   an den günstigsten, den „L1“-Anbieter (lowest bidder) vergeben. Auch die „Make in India“-Politik ist für die mittelständisch geprägte deutsche Industrie schwer umzusetzen, da sich derzeit nur für wenige Zulieferer, wegen des relativ begrenzten lokalen Marktes in Indien, ein Engagement lohnt.

Allerdings erkennen insbesondere indische Reedereien zunehmend, dass neben den wichtigen Investitionen in die Sicherheit von Schiff und Mannschaft insbesondere die Evaluierung der Produktkosten über den gesamten Lebenszyklus die Leistung und den Ertrag der Schiffe sowie deren Wiederverkaufswert erhöht. Die Berücksichtigung der Faktoren wie Zuverlässigkeit, Ausfallrisiko, Instandhaltungsintervalle, Instandhaltungs- und Ersatzteilkosten bei der Kaufentscheidung, bieten damit gute Vertriebschancen für deutsche Unternehmen.

In diesem Zusammenhang traf die durch VSM und KfW IPEX umfassend vorgestellte deutsche Industrie-Exportinitiative German Maritime Export Initiative (GeMaX) auf großes Interesse. Teilnehmende GeMaX-Mitglieder konnten im Dialog mit der indischen Seite ebenfalls über Ihre internationalen Erfahrungen berichten und die Vorteile von GeMaX für potentielle Besteller deutschen Equipments darstellen. Insbesondere Finanzierungsfragen sind derzeit auch in Indien ein wichtiges Thema und auch das zulieferbasierte Langfristfinanzierungsinstrument über GeMaX könnte für Absatzimpulse sorgen.

Große Beachtung fanden zudem die technischen Lösungen deutscher Zulieferunternehmen für aktuelle Herausforderungen der Branche wie Ballastwasseraufbereitung, Scrubber-Technik, Gas- und Dual-Fuel Antrieb. Alle Beteiligten waren sich am Ende der Reise einig, dass die Marktbearbeitung in Indien über die stattgefundene Delegationsreise ein wichtiger Baustein zur Export- und Absatzförderung für die deutsche Maritime Industrie war.

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CDU-Bundesparteitag in Essen beschließt Stärkung der Maritimen Wirtschaft

CDU Schleswig-Holstein mit Initiativantrag erfolgreich

Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag in Essen ein 15-Punkte Programm zur Stärkung der Maritimen Wirtschaft beschlossen. Künftig wird die maritime Wirtschaft als „nationale Aufgabe“ angesehen. Bereits gestern hatte die Antragskommission den Delegierten die Zustimmung zum entsprechenden Initiativantrag (Siehe Link/Anlage) aus Schleswig-Holstein empfohlen:

„Das ist ein Riesenerfolg für Schleswig-Holstein. Ich verspreche mir von der Umsetzung eine erhebliche Wertschöpfung bei uns im Land. Denn die Bewertung als nationale Aufgabe muss natürlich auch konkrete Maßnahmen nach sich ziehen“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther nach der Zustimmung am Rande des Bundesparteitages in Essen.

Unter anderem spricht die CDU Deutschlands sich für einen aktiven Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen aus. „Wir wollen endlich die Flaschenhälse hinter den Häfen – vor allem die Bahnverbindungen erweitern. Nur so bleiben die Häfen im Land wettbewerbsfähig. Das gilt für die schleswig-holsteinischen ebenso wie für den Hamburger Hafen als wichtigstem Arbeitgeber im Norden“, so Günther.

Ein weiterer bedeutender Punkt ist die Entwicklung einer Strategie des Bundes für Flüssig-Erdgas und die Gasspeicherung. Günther: „Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wenn Brunsbüttel den Zuschlag für das Flüssiggas-Terminal bekommt, gibt das endlich den dringend notwendigen Wachstumsschub für die Westküste. Und die Gasspeicherung ermöglicht uns, einen Teil des überschüssigen Windstroms über Power-to-Gas Technologie zu speichern. Das senkt zugleich die Stromkosten, weil weniger Windräder abgeschaltet werden müssen.“

Auch für die wehrtechnische Industrie erwartet Günther eine Stärkung. Insbesondere Schlüsseltechnologien und Kernkompetenzen des Unterwasser- und Überwasserschiffbaus sollen davon profitieren. „Das ist eine gute Nachricht für unsere Werftarbeitsplätze“, so Günther.

 

www.cdu-sh.de

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BMVi lässt erstes Schiff mit umweltfreundlichem Flüssiggasantrieb für BSH bauen

15.12.2016: Die Flotte des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erhält einen Modernisierungsschub: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) investiert 114 Millionen Euro für ein hochmodernes, den höchsten Umweltanforderungen entsprechendes Schiff für Nord- und Ostsee. Die "Atair" ist weltweit das erste Behördenschiff mit dem emissionsarmen Flüssiggas (LNG)-Antrieb. Sie ist zudem besonders leise. Das neue Schiff wird in der Fassmer-Werft in Berne/Niedersachsen gebaut und soll 2020 in den Dienst gehen.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Wir gehen mit gutem Beispiel voran und modernisieren unsere Flotte mit einem hochmodernen Schiff mit LNG-Antrieb. Mit der neuen "Atair" setzen wir ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz auf den Meeren. Mit Innovationen und Know-how stärken wir Deutschland als Schifffahrtsnation.

Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des BSH:

Die neue "Atair" wird weltweit das erste seegängige Behördenschiff mit LNG-Antrieb sein. Als deutsche Meeres-Behörde, die sich intensiv für die nachhaltige Nutzung und den Schutz der Meere einsetzt, sind wir Vorreiter bei der Reduzierung von Emissionen in der Schifffahrt.

Die "Atair" wird auf Nord- und Ostsee Seevermessung und Wracksuche durchführen und der Meeresumweltüberwachung und der technischen Prüfung von Navigations- und Radargeräten dienen. Mit einem 130 Kubikmeter großen LNG-Tank kann das Schiff zehn Tage allein mit LNG-Antrieb fahren. Für den ebenfalls möglichen Dieselbetrieb (dual fuel) wird ausschließlich hochwertigstes Gasöl mit einem Schwefelgehalt unter 0,1 Prozent verwendet. Die Unterwassergeräusche des Schiffs sind optimiert (DNV SILENT Class Notation – SILENT R). Damit werden gleichzeitig die Meeresumwelt geschützt und optimale Bedingungen für wissenschaftliche Arbeiten an Bord gewährleistet.

Die "Atair" erfüllt strengste Standards für die Emissionen von Stickoxiden (NOx) gemäß den Vorgaben der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO Tier III) sowie darüber hinaus die Vorschriften für Rußpartikel-Emissionen der amerikanischen Umweltbehörde (US EPA Tier IV) und entspricht den Vorgaben des Umweltzeichens "Blauer Engel" für umweltfreundliches Schiffsdesign (RAL-UZ 141).

Die "Atair" wird das größte Schiff in der Flotte des BSH sein – mit 74 Meter Länge, rund 17 Meter Breite, einem Tiefgang von 5 Metern und einer Geschwindigkeit von rund 13 Knoten. Sie bietet Platz für 18 Personen Besatzung und 15 Wissenschaftler. Zur Ausrüstung gehören unter anderem Labore, eine Luftschadstoffmessstation sowie ein Arbeitskran und ein Schiebebalken für geologische Arbeiten am Meeresboden. Ein 200 Quadratmeter großes freies Arbeitsdeck bietet Raum für Labor- und Transportcontainer. Eine umfangreiche Tauchausrüstung und eine Taucherdruckkammer sind ebenfalls an Bord.

Das BMVI beabsichtigt, die Schiffe in eigener Zuständigkeit nach und nach auf alternative Kraftstoffe wie LNG umzurüsten bzw. bei der Neubeschaffung alternative Antriebe zu bevorzugen. Mit der "Atair" gibt das BMVI den Startschuss dafür.

www.bmvi.de

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Drei neue Einsatzschiffe für die Bundespolizei

BPOLP Potsdam: Drei neue Einsatzschiffe für die Bundespolizei Auftrag an Fr. Fassmer GmbH & Co. KG Werft in Berne vergeben

12.12.2016 – 16:27 Potsdam (ots) - Die Bundespolizei erhält drei neue hochseetaugliche Einsatzschiffe. Innerhalb von zwei Jahren sollen diese von der Fr. Fassmer GmbH & Co. KG Werft in Berne gebaut werden. Heute wurde ihr der Auftrag erteilt. Damit endet ein nur acht monatiges Vergabeverfahren von Bundespolizei und Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums.

"Wir sind der Bundesregierung und dem Haushaltsgesetzgeber sehr dankbar, dass dies möglich gemacht wurde", sagt Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums.

Mit der Zuschlagserteilung ist der dringend benötigte Ersatz für die Bundespolizei sichergestellt. Ende 2018 sollen die Schiffe auslaufen. Damit werden drei Einsatzschiffe abgelöst, die mehr als 27 Jahre alt sind und zum Teil aus Beständen der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR stammen.

Romann: "Die Ersatzbeschaffung ist wichtig, damit die Bundespolizei ihre Aufgaben auf See auch weiterhin sicherstellen kann. Die alten Schiffe haben das Ende ihrer Nutzungsdauer längst erreicht."

Mit den neuen Schiffen stehen der Bundespolizei zukünftig hochmoderne, effiziente und umweltfreundliche Einsatzmittel zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Küstenwachverbund auf Nord- und Ostsee zur Verfügung.

Bei den Neubauten handelt es sich um drei 86 Meter lange Schiffe, die eine Bruttoraumzahl von 1980 besitzen. Sie sind mit einem Hubschrauberlandedeck ausgestattet, auf dem auch der größte Hubschrauber der Bundespolizei, die "Super Puma" sicher starten und landen kann. Diese Fähigkeit besitzt bisher kein anderes ziviles deutsches Behördenschiff. Zudem bieten variable Staumöglichkeiten für Container ausreichend Raum, auch spezielle Missionsmodule aufzunehmen und so flexibel auf künftige Herausforderungen reagieren zu können.

Die Schiffe werden über ein Antriebssystem verfügen, das hinsichtlich der Abgasemissionen auf dem neuesten Stand ist und auch strengere Regelungen erfüllt (Umweltstandard TIER III und ECA-Norm für Nord- und Ostsee). Darüber hinaus weisen die Einsatzschiffe alle konstruktiven Kriterien auf, die für eine spätere Erteilung des Umweltsiegels "Blauer Engel" erforderlich sind. Das Angebot der Fassmer Werft war das wirtschaftlichste.

Die mittelständische deutsche Werftindustrie stellte in dem europaweit durchgeführten Vergabeverfahren ihre Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis.

 


www.bundespolizei.de
 

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Pella Sietas erhält den Auftrag für den Neubau eines Laderaumsaugbaggers vom Bund

Dezember 2016: Die Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt (GDWS) des Bundes beauftragt den Bau eines Laderaumsaugbaggers bei der Pella Sietas GmbH Werft aus Hamburg-Neuenfelde. Das Baggerschiff wird 132 Meter lang und 23,4 Meter breit sein und ein Ladevolumen von 7.500 m³ haben. Damit wird der Neubau, gegenüber dem WSV-eigenen Bagger „Nordsee“ von 1978, 1.400 m³ bzw. 1.000 t mehr Ladevolumen aufweisen. Der Auftrag hat einen Wert von 95 Mio. Euro und wird über das „Zukunftsinvestitionsprogramm“ des Bundes finanziert. Das Schiff erhält einen besonders schadstoffarmen dieselelektrischen Antrieb, was für das Haupteinsatzgebiet der Tideelbe eine wesentliche Eigenschaft ist.

Die Ablieferung und Inbetriebnahme ist für Dezember 2018 geplant, was bei der Komplexität des Schiffes eine Herausforderung an alle Werftabteilungen darstellt. Dabei profitiert die Pella Sietas von den Erfahrungen u.a.  aus dem Bau der unter der Vorgänger-Gesellschaft J. J. Sietas KG in den Jahren 2010 und 2012 als Type 180a abgelieferten Laderaumsaugbagger.

Mit diesem Auftrag und den weiteren Aufträgen, wie dem Neubau einer klimafreundlichen Hafenfähre für die HADAG in Hamburg  und dem Bau von Kreuzfahrtschiffsektionen für die Meyerwerft in Papenburg, ist der Werftbetrieb für mehrere Jahre gesichert. Auch wird die Belegschaft von derzeit 200 Mitarbeitern im zweistelligen Bereich erweitert.

Technische Daten des neuen Baggerschiffes:
Länge über alles: 132 m
Breite über alles: 23,4 m
Tiefgang CWL: 6,9 m
Laderaum: 7.500 m³
Bodenventile: 8
Baggertiefe: 10 bis 25 m
Antrieb: dieselelektrisch
Dieselleistung: 14.000 kW
Geschwindigkeit: 13,0 kn

 

www.pellasietas.com

 

 

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Neuer Seenotrettungskreuzer BERLIN getauft

Von Laboe aus sind die Seenotretter auch künftig unter dem Namen der Hauptstadt im Einsatz – Neubau wurde ausschließlich durch Spenden finanziert

Auf den Namen BERLIN hat Schauspielerin und Sängerin Meret Becker am Sonnabend, 17. Dezember 2016, in Bremen den jüngsten Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) getauft. Damit würdigt die DGzRS die Verbundenheit vieler Berliner zu den Seenotrettern. Das moderne Spezialschiff ersetzt seinen Vorgänger gleichen Namens auf der Station Laboe an der Kieler Förde. Wie die gesamte Arbeit der Seenotretter wurde es ausschließlich durch Spenden finanziert, darunter viele aus Berlin.

28 Meter lang, 6,20 Meter breit, zwei Meter Tiefgang, fast 4.000 PS stark und 24 Knoten schnell – das sind nur einige technische Daten des neuen Seenotrettungskreuzers BERLIN. Zu seiner Taufe begrüßten die Seenotretter zahlreiche Gäste, Freunde und Förderer aus nah und fern auf dem Gelände ihrer Zentrale in der Bremer Neustadt.

Meret Becker (47), in Bremen geborene und in Berlin lebende Stieftochter des 2013 verstorbenen Seenotretter-„Bootschafters“ Otto Sander, wünschte „allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“. „Ein Seemann im Herzen, das war mein Vater. Ich habe schon als Kind großen Respekt vor der See gehabt. Ich bewundere diejenigen, die sich den Gefahren mutig und selbstlos entgegenstellen, um andere zu retten“, sagte sie.

Begeistert von den Seenotrettern ist auch die achtjährige Tessa Mielitz aus der Nähe von Hamburg. Schon im Alter von vier Monaten unternahm sie ihren ersten Segeltörn. Besonders eng ist ihr Kontakt zu den Laboer Seenotrettern. Mit den gleichen Wünschen, die Meret Becker der BERLIN mit auf den Weg gab, zog sie für das Tochterboot STEPPKE nach. Sein Name bezeichnet in Berliner Mundart einen pfiffigen Jungen.

Seenotretter-Vorsitzer Gerhard Harder betonte, dass der Neubau ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen ermöglicht wurde. „Jeder unserer Förderer im ganzen Land kann zu Recht von sich behaupten, seinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ihnen allen danke ich sehr herzlich.“

Viele Einzelpersonen haben ihre Verbundenheit durch außergewöhnliche Spenden zum Ausdruck gebracht. Ihre Namen fahren an Bord auf einer Danktafel bei jedem Einsatz mit. Wer online gespendet hat, konnte seinen Namen zur Taufe auf einer großen Folie in Sammelschiffchen-Form am Rumpf wiederfinden.

„Die Hauptstadt hat Respekt vor Ihrer Arbeit“

Mehr als 13.000 Berliner unterstützen die Seenotretter mit regelmäßigen Spenden, und rund 400 Sammelschiffchen haben ihren „Liegeplatz“ in der Bundeshauptstadt. „Viele Berliner sind zudem Wassersportler auf der Kieler Förde oder verbringen an den Stränden im Revier der BERLIN ihren Urlaub. Ich freue mich, dass die deutsche Hauptstadt ihre patenschaftliche Verbundenheit und ihren Respekt vor der Arbeit und für das bürgerschaftliche Engagement zum Ausdruck bringen kann“, bekräftigte der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland bei seinem Besuch in Bremen zur Taufe der BERLIN.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte bereits bei einem Bremen-Besuch im Herbst 2015 seinem Namensvetter, dem Vormann der Seenotretter-Station Laboe Michael Müller, eine besondere Zusage gemacht: Er übertrug die 1986 von Eberhard Diepgen übernommene Patenschaft seines Landes zum Laboer Seenotrettungskreuzer auch auf den Neubau.

Die dort bisher stationierte BERLIN war 1985 als Typschiff der 27,5-Meter-Klasse in Anwesenheit des Bundespräsidenten und ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Richard von Weizsäcker, getauft worden. Als Schirmherr der Seenotretter bezeichnete er die DGzRS seinerzeit in einer viel beachteten Rede als „Verbindung von Bürgermut und Bürgersinn“.

Auch die allererste BERLIN, ein Ruderrettungsboot, war in ihrer Zeit ein modernes Einsatzmittel der Seenotretter. 1873 zeigten die Seenotretter das speziell konstruierte Boot auf der Weltausstellung in Wien. Bereits sein Bau war seinerzeit nur möglich dank großzügiger Unterstützung aus Berlin.

All dies waren Gründe für die Seenotretter, den Namen des aktuellen Neubaus ausnahmsweise vorab bekanntzugeben und nicht – wie sonst üblich – erst bei der Taufe. „Wir haben uns breite Unterstützung der Bevölkerung gewünscht und erhalten, um diese besondere Rettungseinheit zu finanzieren. Dazu hat nicht zuletzt die Ausnahme von unserer traditionellen Regel beigetragen“, fasste Vorsitzer Gerhard Harder zusammen.

Gebaut für Einsätze unter extremsten Bedingungen

Die BERLIN ist der zweite 28-Meter-Seenotrettungskreuzer. Die jüngste und modernste Bootsklasse der Seenotretter ist im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte konzipiert als leistungsfähiger Nachfolgetyp für sechs 27,5-Meter-Einheiten, die zwischen 1985 und 1992 in Dienst gestellt wurden. Die dritte Einheit wird im Frühjahr 2017 die HERMANN HELMS auf der Station Cuxhaven ersetzen.

Stationiert werden die 28-Meter-Seenotrettungskreuzer an wichtigen Küstenpunkten. Ihr Einsatzgebiet wird das Küstenvorfeld ebenso wie die hohe See sein – bei jedem Wetter und auch unter extremsten Bedingungen. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden sie vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem als Selbstaufrichter gebaut.

Die BERLIN entstand auf der Fr.-Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser. Ihre Erprobung „auf Herz und Nieren“ in der Nordsee hat sie erfolgreich absolviert. Der Neubau wird voraussichtlich Mitte Januar auf der einsatzreichsten Station der Seenotretter in Laboe seinen Dienst aufnehmen. Jährlich verzeichnet die DGzRS dort zwischen 130 und 150 Alarmierungen.

Zwei je 1.440 kW/1.958 PS starke Maschinen beschleunigen das 120 Tonnen verdrängende Spezialschiff auf bis zu 24 Knoten (ca. 46 km/h). Gefahren wird es von einer vier Mann starken Besatzung. Besondere Merkmale sind eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung an Bord, eine Feuerlöschpumpe mit ferngelenktem Monitor zur Bekämpfung von Bränden auf See und die Fähigkeit, sich im Falle des Durchkenterns innerhalb weniger Sekunden selbst wieder aufzurichten. In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne führen die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich.

www.seenotretter.de

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„ALKOR“ und „POSEIDON“ zu Gast auf der LINDENAU Werft

(Kiel-Friedrichsort, 20.12.2016) Ganz im Zeichen der Wissenschaft: Die LINDENAU Werft begrüßte Mitte November mit der „ALKOR“ sowie der „POSEIDON“ gleich zwei Forschungsschiffe. Beide sind für das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel im Einsatz. Zweck des mehrwöchigen Werftaufenthalts sind allgemeine Konservierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Anpassungen des Rohrsystems. Auf der „POSEIDON“ werden neben Ausbesserungen innerhalb der Inneneinrichtung zusätzlich weitere schiff- und maschinenbauliche Arbeiten in dem Bereich der Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Eigner der „ALKOR“ sowie der „POSEIDON“ ist das Land Schleswig-Holstein, bereedert werden die zwei Mehrzweckforschungsschiffe jeweils durch die Briese Schiffahrt GmbH & Co. KG. Von letzterer erhielt die LINDENAU Werft auch den Arbeitsauftrag. „Wir freuen uns erneut die erste Wahl für die Durchführung der Instandsetzungsmaßnahmen zu sein. Beide Schiffe sind uns durch vergangene Werftliegezeiten bereits bestens vertraut,“ äußert sich Frank Hildebrandt, Betriebsleiter der LINDENAU Werft, zufrieden und fügt ergänzend hinzu: „Noch in dieser Woche werden wir die Arbeiten abschließen, so dass wir beide Forschungsschiffe noch vor Weihnachten unserem Kunden – bereit und gerüstet für neue Forschungseinsätze – übergeben können.“

Zurück an ihrer Wirkungsstätte, dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, stechen beide Schiffe 2017 wieder im Dienste der Forschung in See: Während der Fahrtenplan der 1990 in Dienst gestellten „ALKOR“ sie hauptsächlich in die nördlichen Gefilde der Ost- und Nordsee sowie dem Kattegat und Skagerrak führt, operiert die „POSEIDON“ überwiegend im Nordatlantik, im Mittelmeer und gelegentlich im Schwarzen Meer.

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Übergabe ägyptischer Marine-U-Boote bei thyssenkrupp Marine Systems
Am 12.12. fand auf der Werft von thyssenkrupp Marine Systems in Kiel die Namensgebung des zweiten U-Boots  der HDW Klasse 209/1400mod   (Baunummer  448) für die Marine  der Arabischen Republik Ägypten statt. Darüber hinaus wurde das im Dezember 2015 auf den Namen „S41“ getaufte erste U-Boot dieser Klasse feierlich an den Kunden übergeben. Bei „S41“ und „S42“ handelt es sich um die ersten beiden von insgesamt vier Booten. Seit Beginn der Produktion  des ersten U-Bootes  bei thyssenkrupp  Marine Systems  in Kiel verläuft das Bauprogramm  nach Plan und erreichte  heute mit der Namensgebung  für „S42“ und Übergabe von „S41“ an den Kunden weitere wichtige Meilensteine.

Dr. Peter Feldhaus,   CEO  von thyssenkrupp  Marine Systems: „Wir sind stolz, diesen bedeutenden  Meilenstein im Bauprogramm für die Ägyptische  Marine erreicht  zu haben. Dieser Erfolg war nur möglich durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte, den  engen und  vertrauensvollen   Austausch mit  unserem Kunden sowie unsere hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeiter.“

Namensgebung und Übernahme wurden durch Vizeadmiral Osama Rabie, Befehlshaber der Ägyptischen  Marine, vollzogen. Die Zeremonie  wurde begleitet von Markus Grübel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Vizeadmiral Rainer   Brinkmann, Stellvertreter des  Inspekteurs der  Marine, Kurt-Christoph   von Knobelsdorff, Stellvertretender Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie  des Landes Schleswig-Holstein.

www.thyssenkrupp-marinesystems.com

 

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Schnelle Arbeit bei Nordseetrawler

Nachrüstung eines Turboladers dauerte von Anfrage bis Fertigstellung ganze fünf Wochen

08.12.2016: MAN Diesel & Turbo hat vor kurzem einen bemerkenswerten Auftrag ausgeführt, bei dem die Nachrüstung eines Turboladers von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme des Turboladers gerade einmal fünf Wochen dauerte.

Das betreffende Schiff, der Trawler „Sjurdaberg“ von den Färöer-Inseln, wurde 1985 gebaut und ist seit über 30 Jahren in der Nordsee im Einsatz. Der Trawler ist mit einem MAN 9L28/32A Alpha-Motor, Baujahr 1984, sowie einem NA34/K-Turbolader ausgestattet und hat mehr als 115.000 Betriebsstunden in einem der größten Fischfanggebiete der Welt angesammelt.

Gottfried Eberle, Head of Turbocharger Retrofit von MAN Diesel & Turbo, sagt: „Während der Nachrüstung haben wir den alten MAN NA34/K- Axialturbolader, der so zuverlässig gearbeitet hat, durch einen modernen MAN TCR20-Radialturbolader ersetzt. Die Hauptvorzüge des neuen Turboladers sind seine kompakte Größe, der Wirkungsgrad und die kurze Reaktionszeit bei Lastwechseln. Die Sjurdaberg hat jetzt neuen Schwung erhalten!“

Hintergrund

Fischereitrawler setzen auf besonders kraftvolle Motoren und Turbolader, um in der wettbewerbsintensiven weltweiten Fischfangindustrie mithalten zu können.

Während einer größeren Wartung des Motors der Sjurdaberg stellte sich heraus, dass eine Nachrüstung des Turboladers eine überzeugende, langfristige Lösung für dieses Schiff sei.

Diese Arbeit wurde durch MAN Diesel & Turbo in Frederikshavn (Dänemark) in enger Zusammenarbeit mit Turbocharger Retrofit in Augsburg durchgeführt. Von dort wurde gemeldet, dass die Modifizierung von einer axialen zu einer radialen Version aufgrund der erforderlichen Anpassung des Fundaments und des Einbaus von neuen Zwischenstücken und Rohren sehr anspruchsvoll gewesen sei. Zusätzlich musste das Abgasrohr am neuen Turbolader angebracht werden. Alle Teile wurden in sehr kurzer Zeit vor Ort in Frederikshavn hergestellt und die Nachrüstung selbst benötigte nur zehn Tage.

Der Pollerzugtest, bei dem das Schiff am Kai vertäut ist und mit voller Last betrieben und zugleich gemessen wird, lieferte überzeugende Resultate. Der Betreiber des Trawlers war hochzufrieden mit der Nachrüstung und den damit verbundenen Vorteilen wie einer höheren Leistung und Zuverlässigkeit, hohen Verfügbarkeit von Ersatzteilen, der Schadstoffausbruchsicherheit und den geringeren Wartungskosten.

www.mandieselturbo.com

Inhaltsverzeichnis / Industrie-News
Neubau für die Produktsparte COBRA – Becker Marine Systems feiert Richtfest

Das Unternehmen Becker Marine Systems  expandiert  weiter. In Winsen an der Luhe entsteht derzeit ein Gebäude, in dem ab dem Frühjahr 2017 das maritime Batteriesystem

„Compact Battery Rack“  (COBRA) gefertigt  wird. Für die neue Produktsparte  wird der Hamburger Schiffszulieferer etwa 30 Mitarbeiter einstellen.Mit einem Richtfest am 7. Dezember 2016 zum Bau einer neuen Produktionsstätte  in Winsen an der Luhe stellt Becker Marine Systems die Weichen für die Herstellung weiterer innovativer Technologien. Der Hamburger Weltmarktführer für Hochleistungsruder und Energiesparlösungen im Bereich  der Manövriertechnik  wird an diesem Standort  ab dem Frühjahr  das maritime Batteriesystem COBRA („Compact Battery Rack“) herstellen.Zur Fertigung der effizienten auf Li-Ion-Zellen basierenden Batterien entstehen etwa 30 neue Arbeitsplätze – insbesondere werden Schaltschrankbauer/-innen  und Industrieelektriker/-innen gesucht. Zudem wird Becker für seine neue Produktsparte COBRA Bürofachkräfte einstellen. Ein Teil  des 650  Quadratmeter  großen Gewerbeneubaus,  der eine Produktionshalle  mit angeschlossenen Verwaltungsräumen umfasst, wird nach der Fertigstellung von dem Unternehmen ecap zur Umrüstung von Kraftfahrzeugen in moderne Elektrofahrzeuge genutzt werden. ecap hat derzeit seinen Sitz im Gebäude „Home of Classics“, das direkt gegenüber des Neubaus in der Porschestraße im Gewerbegebiet Winsen an der Luhe liegt.

www.becker-marine-systems.com

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Weltweit erster BWT-Anbieter erhält volle Anerkennung durch United States Coast Guard

Hamburg, 05.12.2016. Optimarin, der norwegische Hersteller von umweltfreundlichen Ballastwasserbehandlungssystemen (BWTS), hat als weltweit erstes Unternehmen das Type Approval der United States Coast Guard (USCG) für seine Optimarin Ballastwassersysteme (OBS) erhalten. Damit bietet das Unternehmen zusammen mit Zeppelin Power Systems, seinem Vertriebspartner in Deutschland, Polen und den GUS-Staaten, als einziger Anbieter BWT-Anlagen, die sowohl den IMO- als auch den USCG-Anforderungen genügen, und sorgt für Planungs- und Investitionssicherheit der Reeder.

„Endlich haben wir schwarz auf weiß, dass unsere UV-Anlagen auch den strengen Anforderungen der USCG genügen“, erklärt Tore Andersen, CEO von Optimarin. „Wir freuen uns, dass unsere jahrelangen Investitionen in die Entwicklung und Erprobung eines zuverlässigen, effektiven, flexiblen und einfachen UV-Systems mit der Anerkennung durch die US-Umweltbehörde belohnt werden und wir unseren Kunden eine nunmehr weltweit anerkannte Technologie anbieten können.“

Planungs- und Investitionssicherheit für Reeder

„Mit dem OBS von Optimarin haben die Schiffseigner absolute Planungssicherheit und können sich auf ein bewährtes, global einsetzbares und zukunftsfähiges BWT-System verlassen“, ergänzt Christoph Thomsen-Jung, verantwortlicher Area Sales Manager für den Bereich Ballastwasserbehandlung bei Zeppelin Power Systems.

Der Antrag bei der USCG wurde im September 2016 eingereicht. Diesem waren mehrere land- und seeseitige Tests durch das unabhängige Norwegian Institute for Water Research (NIVA), das als Partner von DNV GL von der USCG anerkannt ist, vorausgegangen. „Die Ergebnisse der ersten Full-Scale-Tests zeigten bereits Ende 2015, dass das OBS in seiner seit 2009 unveränderten, technisch ausgereiften Version die strengen US-Richtlinien erfüllt“, sagt Thomsen-Jung. „Die Anerkennung durch die USCG bestätigt dieses Ergebnis nun offiziell. So haben auch unsere Kunden, die das OBS bereits im Einsatz oder geordert haben, die Sicherheit, ins richtige System investiert zu haben.“

Praxiserprobt mit über 300 bereits installierten BWT-Systemen

Optimarin ist einer der größten Anbieter für Ballastwassersysteme und bereits seit dem Jahr 2000 am Markt. Eine Anerkennung durch die IMO erhielt Optimarins UV-System bereits im Jahr 2009. Seit 2014 ist Zeppelin Power Systems offizieller Partner des norwegischen BWT-Spezialisten und für Vertrieb, Planung, Engineering, Einbau, Dokumentation und Service in Deutschland, Polen, Russland und allen GUS-Staaten mit Ausnahme der Ukraine zuständig. Mittlerweile wurden weltweit fast 500 Ballastwassersysteme von Optimarin (OBS) verkauft. Von den über 300 bereits installierten Systemen wurden mehr als 60 als Retrofitlösungen verbaut. Reedereien, die sich für die OBS-Lösung entschieden haben, sind unter anderem Hapag-Lloyd, Saga Shipholding, MOL, Grieg Shipping Group, Gulf Offshore, Farstad Shipping, NYK, Nor Line und die Evergreen Marine Corp.

OBS – ein weltweit einmaliges System

Das umweltfreundliche OBS ist für alle Wassersalinitäten geeignet und erlaubt somit auch Fahrten in besonders sensible Ökosysteme. Mit hochwirksamen Mitteldruck-UV-Lampen und ohne Zusatz von Chemikalien oder Bioziden kann das OBS invasive Organismen im Ballastwasser zuverlässig abtöten. Das System ist für einen Volumenstrom von 50 bis 3.000 m³/Stunde ausgelegt. Zusätzliche Reinigungsmodule oder eine manuelle Reinigung der Anlage nach Benutzung sind nicht erforderlich. „Mit dem OBS bieten wir damit ein einzigartiges umweltfreundliches System, das nicht nur höchst effektiv, sondern auch service- und wartungsarm und damit kosteneffizient ist“, sagt Christoph Thomsen-Jung. Das OBS kann in das Schiffskontrollsystem eingebunden werden und lässt sich damit komfortabel vom Kontrollraum oder von der Brücke aus bedienen.

Bestens auf Lieferengpässe vorbereitet

In knapp einem Jahr, am 8. September 2017, wird das Ballastwasser-Übereinkommen der IMO in Kraft treten. Spätestens dann müssen alle neuen Schiffe ein anerkanntes Ballastwassersystem an Bord haben. Die weltweit über 40.000 bestehenden Schiffe müssen innerhalb von fünf Jahren nachgerüstet werden. „Die Zeit ist knapp – für Reedereien wie für BWT-Hersteller, die Lieferengpässe managen müssen. Gemeinsam mit unserem Partner Zeppelin Power Systems sind wir für diese Herausforderung bestens aufgestellt“, erklärt Optimarin-CEO Tore Andersen.

www.zeppelin-powersystems.de

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MAN Diesel & Turbo liefert Motoren für zwei „Global Class“-Kreuzfahrtschiffe

MV WERFTEN entscheidet sich für MAN

Wismar, 17. November 2016 | MV WERFTEN und MAN Diesel & Turbo haben einen Vertrag über die Ausrüstung von zwei „Global Class“-Kreuzfahrtschiffen abgeschlossen, die für die Reederei Star Cruises gebaut werden. Die Schiffe werden mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von 200.000 zu den größten am Markt zählen und mit je sechs Motoren vom Typ 48/60CR mit einer Gesamtleistung von 96.000 kW ausgestattet. Die Schiffe sollen in den Jahren 2020 und 2021 fertiggestellt werden und in ganz Asien zum Einsatz kommen.

Auftraggeber und Empfänger der Ozeanriesen ist Star Cruises, eine der Marken des Unternehmens Genting Hong Kong. Genting Hong Kong ist seit 23 Jahren im Kreuzfahrtgeschäft tätig und hat mit den beiden 150.000 BRZ großen Schiffen „Genting Dream“ und „World Dream“ erst kürzlich die Marke „Dream Cruises – Asiens luxuriöseste Kreuzfahrtlinie“ eingeführt. Ebenfalls Teil des Genting Hong Kong Portfolios ist die Marke „Crystal Cruises – Die am meisten ausgezeichnete Luxus-Kreuzfahrtlinie der Welt“.

Genting Hong Kong hat weiterhin in diesem Jahr die Werftstandorte in Wismar, Rostock und Stralsund gekauft und als Werftengruppe MV Werften am Markt platziert. Dieser strategische Schritt soll die Expansionspläne des Unternehmens in den Wachstumsmärkten Südostasiens und Chinas absichern.

„Das Geschäft mit Kreuzfahrten befindet sich weltweit in starkem Wachstum. Die Folge sind Wartezeiten von bis zu zehn Jahren für große neue Schiffe, denn bisher sind nur wenige Weften auf den anspruchsvollen Bau von Kreuzfahrtschiffen spezialisiert. Hier wollen wir mit kürzeren Lieferzeiten und den modernsten Designs angreifen“, so Tan Sri Lim Kok Thay, Chairman und CEO des Genting-Konzerns.

„Die Standorte der MV Werften blicken auf eine lange Tradition im Schiffbau zurück und liegen geografisch ideal im Herzen des industriellen Kompetenzclusters für Kreuzfahrtschiffe in Nordeuropa“, ergänzt Jarmo Laakso, Geschäftsführer bei MV Werften. „Wir haben die Erfahrung und das Know-How für den Bau von Kreuzfahrtschiffen und sind hocherfreut in MAN Diesel & Turbo einen ebenso erfahrenen und weltweit führenden Spezialisten für maritime Antriebslösungen als Partner gewonnen zu haben.“

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit MV Werften und Genting Hong Kong, die seit vielen Jahren im Kreuzfahrtgeschäft etabliert und ein langjähriger MAN-Kunde sind“, so Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender von MAN Diesel & Turbo. „Hier haben sich erfahrene Unternehmen zusammengeschlossen, um an einem traditionsreichen Schiffbaustandort an der deutschen Ostseeküste einen vierten Player auf dem weltweit engen Markt der Kreuzfahrtschiffwerften aufzubauen. Dazu tragen wir mit modernen Antriebskonzepten bei, die auf state-of-the-Art Motorentechnik ‚Made in Germany‘ basieren.“

MAN Diesel & Turbo zählt weltweit zu den führenden Anbietern für den Antrieb von Kreuzfahrtschiffen und hat den eigenen Marktanteil in diesem Segment in den letzten Jahren stark ausbauen können. Insgesamt hat das Unternehmen bereits mehr als 80 Kreuzfahrtschiffe mit Motoren oder vollständigen Antriebssträngen ausgestattet.

 

www.mv-werften.com

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Genting bestätigt Fünf-Jahres-Produktionsplan für MV WERFTEN

Das Bauprogramm der Werftengruppe bis 2021 wurde während der Markteinführung der „Genting Dream“ in Singapur, Hong Kong und Guangzhou bestätigt.
Wismar, 14. November 2016 | Genting Cruises hat diesen Monat das Kreuzfahrtschiff „Genting Dream“ erfolgreich in den Markt eingeführt. Auf den drei Veranstaltungen in Singapur, Hong Kong und Guangzhou (China) erklärte der Vorstandsvorsitzende Tan Sri Lim Kok Thay, dass sich Genting der langfristigen Entwicklung der Kreuzfahrtindustrie in Asien verpflichtet fühlt. Aufgrund des boomenden asiatischen Kreuzfahrtmarkts und der begrenzten Anzahl von Werften, die große Kreuzfahrtschiffe bauen können, entschied sich die Genting Group, in MV WERFTEN zu investieren. Bei der Werftengruppe werden neue Kreuzfahrtschiffe für die drei zu Genting gehörenden Marken Star Cruises, Dream Cruises und Crystal Cruises gefertigt.

Die ersten Schiffe, die in den nächsten fünf Jahren gebaut werden, sind:

  •        Vier Flusskreuzfahrtschiffe der „Rhein“-Klasse für Crystal River Cruises zur Ablieferung 2017 und 2018
  •        Drei Expeditions-Megayachten der „Endeavor“-Klasse mit 20.000 BRZ für Crystal Yacht Cruises, die 2019, 2020 und 2021 abgeliefert werden und
  •        Zwei Mega-Kreuzfahrtschiffe der „Global“-Klasse mit 201.000 BRZ für Star Cruises, die 2020 und 2021 abgeliefert werden

Ab 2021 wird das Produktionsprogramm von MV WERFTEN erhöht und jährlich zwei Schiffe der „Global“- und zwei der „Endeavor“-Klasse gebaut.

„Dies ist seitens Genting eine hervorragende Bestätigung der Schiffsablieferungen, da wir im Basic und Detail Design unserer ‚Endeavor‘- und ‚Global‘-Schiffe schnell Fahrt aufnehmen. Inzwischen sind die Schiffskörper der ersten beiden Flusskreuzer, die 2017 abgeliefert werden, fertiggestellt. Der Baubeginn des dritten und vierten Schiffes, die 2018 abgeliefert werden, findet im Januar nächsten Jahres statt“, so Jarmo Laakso, Geschäftsführer von MV WERFTEN.

 

www.mv-werften.com

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Siemens Wind Power stellt in Esbjerg erstes Transportschiff für Windturbinen vor

Meilenstein für neues Offshore-Logistikkonzept
Ro/Ro-Spezialschiff lädt mehrere Maschinenhäuser pro Fahrt.

Die Rotra Vente im Hafen von Esbjerg: Das neue Transportschiff ist 141 Meter lang und kann mehrere Maschinenhäuser der 8-Megawatt-Anlagen aufnehmen. Zur Ro/Ro-Beladung lässt sich eine gewaltige Bugklappe öffnen. Ein Teleskopdach schützt die Windenergieanlagen vor Salzwasser. Für Kraneinsätze kann es aufgeschoben werden.

Hamburg/Esbjerg, 02. Dezember 2016: Seetransport und roll on/ roll off-Beladung (Ro/Ro) sind die Kernelemente des neuen Offshore-Logistikkonzepts, das Siemens vor einem Jahr vorgestellt hat. Jetzt hat das Unternehmen sein erstes Transportschiff, die "Rotra Vente" in Betrieb genommen. Es wurde speziell für kostengünstige Transporte der riesigen Maschinenhäuser für die direkt angetriebenen Offshore-Windenergieanlagen entwickelt. Das 141 Meter lange Schiff kann pro Fahrt mehrere Maschinenhäuser für 8-Megawatt-Anlagen laden und wird künftig den Produktionsstandort Cuxhaven mit den Installationshäfen in Nord- und Ostsee verbinden. Siemens und dessen Logistikpartner deugro feiern heute die Auslieferung des Schiffs gemeinsam mit Kunden und Vertretern der Offshore-Windbranche im dänischen Hafen Esbjerg. Ein Schwesterschiff soll bereits im Frühjahr 2017 folgen.

Auf dem Schiffsrumpf eines Containerschiffes basierend wurde das Schiff in der niederländischen Werft Holland Shipyard in der Stadt Hardinxveld-Giessendam für den neuen Einsatz umgebaut. Zu der neuen Ausstattung zählen eine riesige Bugklappe, die das beladen im Ro/Ro-Verfahren ermöglicht und ein neu gestaltetes Deck. Ein Teleskopdach schützt die Maschinenhäuser in Fahrt vor Salzwasser. In Häfen ohne Ro/Ro-Rampe lässt es sich zum Löschen der Ladung per Kran öffnen. Die Rotra Vente kann aufgrund der Flexibilität ihres Decksaufbaus auch neun Turmsegmente oder drei bis vier Rotorblattsätze laden.

"Mit unserem neuen Ro/Ro-Transportschiff Rotra Vente beginnt eine neue Ära der Offshore-Wind-Logistik", sagt Michael Hannibal, CEO Offshore bei Siemens Wind Power. "Sobald unsere Fabriken in Hull und Cuxhaven ihre Produktionen hochfahren und beide Transportschiffe ihren Dienst in der Seeverbindung mit unserem Netz an Installationshäfen aufgenommen haben, sinken unsere Transportkosten gegenüber heute um 15-20 Prozent. Damit leisten wir einen erheblichen Beitrag, um Offshore-Windstrom preiswerter zu machen."

"Wir sind stolz, die Rotra Vente im Auftrag von Siemens zu betreiben, denn dieses Schiff markiert einen neuen Meilenstein in unserer jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit", sagt Richard Thomsen, Generaldirektor Windlogistik bei deugro, Projekt-Division Güterspedition der deugro Gruppe. "Erst vor einem Jahr haben wir den Vertrag über das innovative Logistikkonzept unterschrieben und schon jetzt haben wir dieses hochwirtschaftliche Schiff in Betrieb genommen und ein zweites entsteht auf der Werft."

Das Schwesterschiff der Rotra Vente – ein Transporter für Türme und Rotorblätter – befindet sich in Bau. Es wird Raum für zwölf Rotorblätter bieten und soll zwischen den Werken im britischen Hull und im dänischen Aalborg und den jeweiligen Installationshäfen verkehren.
 

 www.siemens.com/wind

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Neuausrichtung der Lloyd Werft

Die Lloyd Werft Bremerhaven vollzieht den Wandel hin zu einer Werft für hochwertige Schiffe.

Der Neubau und Umbau von Yachten und speziellen Prototyp-Schiffen und der Umbau von Kreuzfahrtschiffen, das sind die Geschäftsfelder, auf denen sich die Lloyd Werft zukünftig konzentrieren wird.

Damit einher geht eine tiefgreifende Strukturänderung, um mit einer optimal ausgerichteten Organisation den hohen Anforderungen in diesem Geschäftsfeld gerecht zu werden. Dies wird auch eine Anpassung der Belegschaftsstärke zur Folge haben.

Qualität weiter steigern, Schnittstellen minimieren und  Synergie-Effekte schaffen – das sind die Ziele. Eigene Produktions-Kapazitäten und das im Mai dieses Jahres eröffnete Design-Center bilden die Basis. Das Vertrauen der Kundschaft ist da, ein weiterer Auftrag für den Bau einer Mega-Yacht wurde kürzlich akquiriert.

In Zusammenarbeit mit lokalen Schiffbauunternehmen werden auch zukünftig die Docks, Werkstätten und Produktionskapazitäten der Lloyd Werft für andere Schiffstypen zum Einsatz kommen und damit Arbeit für die Region geschaffen.

Genting als Gesellschafterin der Lloyd Werft unterstützt diese Neuausrichtung und das gemeinsame Ziel ist es, die Lloyd Werft Bremerhaven in eine sichere Zukunft zu führen.

www.lloydwerft.com

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