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Markt & Wettbewerb

Globaler Markt und Wachstumskern

Die globalisierte Wirtschaft und der rasant steigende weltweite Wohlstand basiert auf effizienten Güteraustausch auf dem Seeweg. Rohstoffe aus dem Meer, heute vor allem Lebensmittel und fossile Brennstoffe leisten einen essentiellen Beitrag zur Grundversorgung.

Aber essentielle maritime Beiträge gehen viel weiter, erneuerbare Energie, globale Kommunikationsnetze, Sicherheit, Küstenschutz und Wasserbau und vieles mehr.

Eine intensivere und gleichzeitig schonendere Nutzung der Meere ist die zentrale Herausforderung für unseren Planeten. 

Zentrale Fragen der Menschheit wie Sicherung der Grundversorgung, der Auswirkungen des Klimawandels und der effiziente Welthandel können ohne die maritime Wirtschaft nicht beantwortet werden. Darum zählt die Maritime Industrie zu den wichtigsten Wachstumskernen des 21. Jahrhunderts.

Die beeindruckenden Wachstumsperspektiven rufen allerdings auch massive Wettbewerbsverzerrungen auf den Plan. Gegen Dumping, Subventionen oder Währungsmanipulationen können deutsche Mittelständler nicht bestehen. Statt Subventionswettlauf setzen wir auf eine selbstbewusste europäische Handelspolitik ergänzt durch eine eigene konsequente Industriepolitik.

Handelspolitik

Handelspolitik
Die Lage und Zukunft der Industrie

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Nach schwierigen Jahren hat sich die Weltwirtschaft deutlich stabilisiert.

Unternehmen der Schiffbauindustrie und der Meerestechnik sind auf dem Weltmarkt einem extremen internationalen Wettbewerb ausgesetzt, der durch Marktinterventionen von Regierungen erheblich verzerrt wird. Dies gilt vor allem für die Schiffbauindustrie, die aufgrund ihrer Schlüsselfunktion für die industrielle Entwicklung vieler Länder massiv von den jeweiligen Regierungen finanziell unterstützt wird.

Internationale handelspolitische Regeln, die durch Organisationen wie die WTO oder die OECD etabliert wurden und in den meisten Branchen disziplinierend wirken, bleiben für den Schiffbaumarkt weitgehend unwirksam. Auch Zölle sind im Schiffbau in den meisten Fällen für den Ausgleich von Marktverzerrungen ungeeignet. Das Fehlen internationaler Regeln führt in Boomzeiten oft zum Aufbau von Überkapazitäten, die in schwächeren Perioden aufgrund von staatlichen Rettungsmaßnahmen für die Unternehmen nicht abgebaut werden und chronische Ungleichgewichte im Markt verursachen.

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Exportförderung
Fachmessen und Unternehmerreisen

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Der VSM ist als Antragsteller aktiver Partner der Industrie.

Maritime Auslandsmessen erleichtern den Einstieg in neue Märkte.

Der VSM analysiert regelmäßig das internationale Messeumfeld und bietet insbesondere mittelständischen Unternehmen die Gelegenheit, sich an deutschen Gemeinschaftsständen im Ausland zu beteiligen. Auf den wichtigsten Schiffbau und Meerestechnik-Auslandsmessen werden mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie „German Pavilions" organisiert.

Eine Übersicht über maritime Auslandsmessen und geförderte Messen finden Sie hier.

Darüberhinaus beantragt, unterstützt und begleitet der VSM im Rahmen des Markterschließungsprogramms des BMWi Markterkundungs- und Unternehmerreisen, z. B. nach Malaysia oder Indonesien.

Einen neuen Weg der Exportförderung beschreitet die Initiative GeMaX unter der Trägerschaft des VSM: Sie bietet dem Besteller eines Schiffbau- oder Meerestechnik-Projekts einen Anreiz, ein möglichst umfangreiches Zulieferpaket in sein Projekt aufzunehmen, das als Grundlage für ein attraktives langfristiges Finanzierungspaket eines deutschen Kreditinstituts dient.

Der VSM nutzt seine umfangreichen Kontakte aber auch unmittelbar, z. B. im Rahmen des internationalen Schiffbautreffens JECKU (Japan, Europa, China, Korea, USA), den CESS & Tripartite-Foren (Vorschriftenentwicklung), oder bei den International Forecasters.

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GeMaX
Exportförderung durch zulieferbasierte Finanzierung von Projekten

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Verbesserte Vertriebschancen durch zulieferbasierte Finanzierung

Neben Preis- und Qualitätsanforderungen spielen bei maritimen Großprojekten – Schiffen und Plattformen - Finanzierungsmöglichkeiten eine entscheidende Rolle. Bisher fehlte es für deutsche maritime Zulieferer an einem finanzierungsbasierten Absatzinstrument um Zugang zu internationalen Großprojekten zu schaffen.

GeMaX setzt genau an dieser Stelle an und bietet ausländischen Bestellern ein attraktives Gesamtpaket aus deutschem Equipment und zulieferbasierter Finanzierung für maritime Großprojekte.

Wichtige Schlüsselunternehmen der maritimen Industrie bilden GeMaX als private Industrie-Initiative, darunter die KfW IPEX-Bank als Finanzierungspartner.

Der VSM übernahm als Vertreter der maritimen Industrie die Trägerschaft.

Weitere Informationen finden Sie auf der GeMaX-Projektseite:

GeMax - German Maritime Export

Finanzierung

Finanzierung
Unternehmens- & Projektfinanzierung

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Der VSM beobachtet und kommentiert die Rahmenbedingungen der Schiffs- und Unternehmensfinanzierung

Die Verfügbarkeit von Finanzierungen – Barkredite und Absicherungen – zu wettbewerbsfähigen Kosten ist heute der Schlüssel, um die Wachstumspotenziale für die maritime Industrie zu nutzen.

Die Portfolio-Umstellung der deutschen Industrie auf den Bau von Spezialschiffe und maritimen Großanlagen hat einen generell höheren und teilweise auch veränderten Finanzierungs- und Absicherungsbedarf zur Folge. Die Projekte umfassen deutlich höhere Volumina und haben längere Bauzeiten. Erschwerend wirken sich zudem die im Vergleich zum Standardschiffbau weitaus höheren technischen Herausforderungen aus, für die oft zusätzliche Erfüllungs- und Gewährleistungsgarantien gefordert werden.

Der VSM beobachtet und kommentiert kontinuierlich die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen der Schiffbau- und Unternehmensfinanzierung sowie das steuerliche Umfeld mit Branchenbezug. Politische Maßnahmen und Initiativen können so auch kurzfristig angestoßen werden. Der VSM betreibt zudem ständige Kontaktpflege zu Banken und Finanzierungsinstitutionen sowie den Bundes- und Landesministerien mit Ihren Mandataren.

Mit dem hochrangig besetzten Finanz- und Steuerausschuss des VSM als auch der Finance Experts Group des europäischen Dachverbandes SEA Europe stehen mit ausgewiesenen Experten aus den Mitgliedsunternehmen besetzte Gremien für die Bearbeitung von Finanzierungs- und Steuerthemen zur Verfügung.

Öffentliche Beschaffung
Vergaberecht

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Wer sich um öffentliche Aufträge bemüht, muss sich an Regeln halten. Der VSM unterstützt und informiert

Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland öffentliche Aufträge im Wert von ca. 360 Milliarden Euro, in der EU im Wert von mehr als 2 Billion Euro vergeben. Aufgrund der großen Nachfragemacht der öffentlichen Hand in vielen Sektoren wurde die Vergabe öffentlicher Aufträge durch die EU sowie die nationalen Gesetzgeber einem speziellen Vergaberecht unterworfen.

Die deutsche Schiffbauindustrie kommt vielfältig im zivilen wie militärischen Beschaffungsbereich – bei Neubau, Wartung und Instandsetzung sowie im Rahmen der Komponentenbeschaffung und bei der Erbringung von Dienstleistungen – mit dem öffentlichen Auftraggeber in Berührung.

Eine wichtige Aufgabe des VSM besteht deshalb darin, über seine eigene Expertise und die bestehenden Kontakte zu Ministerien und Behörden sowie seine Verbandsgremien und  Informationsveranstaltungen aufzuklären und allgemeine Hilfestellung im öffentlichen Vertragswesen sowie im Vergaberecht zu bieten.

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LeaderSHIP

LeaderSHIP
Das Schiffbau-Zukunftskonzept

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Mit ambitionierte Zielen & klaren Konzepten den maritimen Standort Deutschland gemeinsam gestalten

Mit LeaderSHIP 2015 begann die europäische Kommission 2003 in enger Zusammenarbeit mit der Industrie eine schlüssige Industriepolitik für Schiffbau und Meerestechnik zu entwickeln. LeaderSHIP Deutschland baute auf diese Initiative auf und setzte das europäische Konzept durch konkrete nationale Maßnahmen um. Doch Politik und Markt haben sich erheblich verändert. Darum muss LeaderSHIP nun mit neuen Ideen und frischer Energie die neuen Herausforderungen aufnehmen.

Ziel ist eine konsequent auf Wachstum und Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie. Bund und Länder müssen gemeinsam mit der Industrie und den Arbeitnehmern die Chancen des Wachstumsmarkts maritime Wirtschaft erkennen, die Stärken des Standort Deutschlands ausbauen, die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und die Schwachstellen beseitigen.

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COVID 19
aktuelle VSM Infos

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Themenspezifische Informationen für VSM-Mitglieder

Stand: 06.07.2020

Komplexe Fragen, bisher unbekannte Problemstellungen – für uns eigentlich Alltag. Doch die gegenwärtige Situation stellt auch Schiffbau & Meerestechnik vor extreme Herausforderungen.

Da gilt unser Motto ganz besonders: VSM - eine starke Gemeinschaft!

Bitte nutzen Sie die Internetseite des Bundeswirtschaftsministeriums als zentrale Anlaufstelle für wichtige Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Die FAQ des ZDH für Handwerksbetriebe finden Sie hier. Daneben gibt es eine Kurzzusammenfassung für Hilfen zur Liquiditätssicherung in der Corona-Krise unter https://bit.ly/2JzlKQo.

Die Bundesagentur für Arbeit hat eine neue Weisung zum Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise sowie einen vereinfachten Vordruck für den Antrag auf Kurzarbeitergeld (Kug) vorgelegt. Hier finden Sie eine Liste zur Meldung der Kurzarbeiter.

Die IMO hat klargestellt, dass Schiffe, die durch die Corona-Pandemie verspätet abgeliefert werden, von der Anwendung aktuell neu in Kraft tretender Vorschriften ausgenommen werden können. Einen VSM-Vermerk sowie IMO-Rundschreiben und -Interpretationen finden sie auf der rechten Seite.

Welche Erfahrungen machen Sie bei der Nutzung der staatlichen Instrumente? Klappt alles? Bitte informieren Sie uns.

Ein möglichst realistisches, branchenspezifisches Lagebild ist für Regierungshandeln jetzt besonders wichtig. Zu diesem Zweck haben wir eine entsprechende Abfrage unter unseren Mitgliedsunternehmen initiiert.

Die Abfrage kann unter Info@vsm.de angefordert werden. Weitere wichtige aktuelle Dokumente und Links finden Sie auf der rechten Seite.

COVID-19 Up-date zur Verbandsarbeit:

+++ Gremiensitzungen sollen so weit wie möglich mit digitalen Mitteln fortgesetzt werden. +++

+++ VSM begrüßt den von hohem Verantwortungsbewusstsein geprägten Tarifabschluss. +++

+++ Erste Auswertung der Verbandsumfrage zu den Auswirkungen der Krise kann unter Info@vsm.de angefordert werden. Die Umfrage werden wir regelmäßig wiederholen. Bitte mitmachen! +++


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