Hochschulen

In allen schiffbaurelevanten Fachrichtungen werden auf Werften und in der Zulieferindustrie Nachwuchsingenieure gesucht, so dass sowohl Bachelor- als auch Masterabsolventen beste Beschäftigungsperspektiven haben.

Im Bereich der schiffs- und meerestechnischen Studiengänge bestehen nach wie vor keine Probleme, der steigenden Zahl junger Schiffbauingenieure attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.

Im Hinblick auf die Innovationskraft der Industrie ist positiv zu vermerken, dass die Anzahl neu immatrikulierter Schiffbau-Master-Studenten auf 111 angestiegen ist. Hierdurch besteht jetzt nominell für bis zu 70% der Schiffbau-Bachelor die Möglichkeit, sich in spezifischen Masterprogrammen weiter zu qualifizieren. Dieses Angebot entspricht dem Wunsch vieler Unternehmen, nicht nur mehr Ingenieure zu beschäftigen, sondern auch den Anteil an wissenschaftlich ausgebildetem Personal zu erhöhen.

Daneben besteht in Schiffbau und Meerestechnik weiterhin ein hoher Bedarf an Mitarbeitern mit vertiefter praktischer Ausbildung. Die Industrie investiert daher weiterhin in die Ausweitung dualer Studienangebote, wie dem „Studium im Praxisverbund“ oder dem „Industriebegleitetem Studium“.

Alle maritimen Studiengänge sind in Deutschland weiterhin gut nachgefragt. An den sechs Schiffbau-Hochschulen in Berlin, Bremen, Duisburg, Hamburg, Kiel und Rostock wurden 330 angehende Schiffbauingenieure neu zum Studium zugelassen. Damit waren wieder durchschnittlich gut 1.100 Studenten in schiffs- und meerestechnischen Studiengängen immatrikuliert.