92. Ausgabe/Februar 2026

92. Ausgabe/Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Reinhard Lüken

In Kürze wird die Europäische Kommission – maßgeblich auf Drängen Deutschlands – ihre neue Maritime Industriestrategie vorlegen. Dass dieser Schritt überfällig ist, zeigt ein Blick zurück: Seit mindestens zehn Jahren wurde die Branche in Brüssel weitgehend vernachlässigt. Abgesehen von einzelnen Forschungsprojekten spielte die maritime Industrie kaum eine Rolle. In der Generaldirektion Industrie (Binnenmarkt) gab es im zuständigen Referat „Mobility“ – faktisch Automobilwirtschaft – jahrelang keinen maritimen Referenten. Erst 2024 änderte sich das. In der Generaldirektion Verkehr existiert zwar ein eigenes Direktorat für Schifffahrt und Häfen, jedoch ohne klaren industriepolitischen Fokus. Der letzte industriepolitische Ansatz stammt aus dem Jahr 2013 und war im Kern eine Fortschreibung der LeaderSHIP-2015-Initiative von 2003.

Mit welcher Wucht sich die Welt ändern würde, ahnte damals kaum jemand. 2002 verkündete der chinesische Premierminister beim Staatswerftenkonzern CSSC das Ziel, China bis 2015 zur führenden Schiffbaunation zu machen. Damals produzierte China rund 1,5 Mio. CGT, Europa mehr als das Dreifache. Bereits 2010 überschritt China die Marke von 20 Mio. CGT und übernahm die globale Spitzenposition.

Den chinesischen Aufstieg erkannten wir früh – seine sicherheitspolitische Dimension jedoch erst spät. Wir deuteten die aggressive Industriepolitik vor allem als wirtschaftliches Modernisierungsprojekt: neue Arbeitsplätze, Exportförderung, niedrige Frachtraten durch Überkapazitäten. Die Folge waren eine jahrelange Schifffahrtskrise und Milliardenverluste, insbesondere bei deutschen Landesbanken.

Dass der massive Ausbau ziviler Kapazitäten zugleich den Marineschiffbau stärkte, wurde unterschätzt. Aus heutiger Sicht spricht vieles dafür, dass dies die strategisch entscheidende Motivation für die hunderte von Milliarden an staatlichen Investitionen war. Auch westliche Kunden – teils mit öffentlichen Mitteln unterstützt – trugen indirekt zur Finanzierung des Kapazitätsaufwuchs bei.

Seit 2021 verfügt China über die größte Marine der Welt und sie wächst weiter rasant. Im zivilen Schiffbau produziert China heute mehr als das 500-fache an Schiffsraum verglichen mit den USA. Diese Dominanz gilt als strategische Schwachstelle der amerikanischen Streitkräfte im geopolitischen Wettstreit.

Europa ist im Vergleich deutlich besser aufgestellt – sowohl im zivilen als auch im militärischen Schiffbau. Doch auch hier sind die Kapazitäten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geschrumpft. In Deutschland etwa sank die Zahl der Werften seit der Wiedervereinigung von 82 um die Hälfte.

Unseren Unternehmen blieb nur die Flucht nach vorne, in den hoch-komplexen Spezialschiffbau und high-Performance maritimen Systemen und Anlagen. Dass dieser trotz aller Wettbewerbsverzerrungen so erfolgreich war, sprich für die Innovationskraft am Standort Deutschland.

Doch High-End-Kompetenz allein genügt in einer Welt wachsender Spannungen nicht. Wir brauchen auch ausreichendes Volumen, ausreichende industrielle Kapazitäten, um eine hohe Leistungsfähigkeit des gesamten Clusters zu gewährleisten. Dafür muss ein Politikwechsel her, um den langfristigen Trend des Kapazitätsverlustes zu stoppen und nachhaltig umzukehren. Daran muss sich die Europäische Maritime Industrie Strategie messen lassen: Setzt sie echte, mutige Impulse – oder wiederholt sie lediglich bekannte, wirkungsarme Ansätze?

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Aufträge/Ablieferungen

Industrie-News

Inhaltsverzeichnis / Aktuelles
VSM begrüßt neue Mitglieder

Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen Mitglieder vorstellen zu dürfen:

Flender GmbH

Gehr GmbH

Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG)

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Versatile Maritime Consulting GmbH

Blue Edge Engineering GmbH i. Gr.

Hanseatic-Horizon GmbH

MARTECHNIC GmbH

S-A-M Reparaturtechnik GmbH

LTH-Baas GmbH

SET Schiffbau u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde mbh

Stahlbau Nord GmbH

BVT Bremen GmbH & Co. KG

DeepSea Minerals Alliance e. V.

Eine ausführliche Übersicht aller VSM-Mitglieder finden Sie auf unserer Webseite www.vsm.de

Auf eine gute Zusammenarbeit!!

Inhaltsverzeichnis / Aktuelles
Termine

Sitzung VSM FG Reparaturwerften - 18.-19.03.2026

Sitzung VSM Ausschuss Einkauf und Logistik - 27.03.2026

Tagung „Schweißen in der maritimen Technik und im Ingenieurbau“ - 22.-23.04.2026

14. Nationale Maritime Konferenz - 29.-30.04.2026

Maritimer Fachdialog: Future Fuels & Energy Solutions - 19.05.2026

Geschäftsanbahnungsreise Vietnam - 08.-12.06.2026

SMM 2026 - 01.-04.09.2026

STL Messe Kalkar - 22.-23.-09.2026

Geschäftsanbahnungsreise Türkei - 13.-16.10.2026

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VSM-Statement zur „Buy European“-Initiative: Wettbewerbsfähigkeit braucht strategische Industriepolitik – keine Scheindebatte über Isolation - 12.02.2026

Hamburg 12.02.2026 -

Anlässlich des heutigen informellen Treffens des Europäischen Rates auf Schloss Alden Biesen in Belgien fordert der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) eine realistische und strategisch ausgerichtete Debatte über Europas Wettbewerbsfähigkeit. In der aktuellen Diskussion über eine stärkere europäische Ausrichtung beim Einsatz von Steuergeld darf jedoch kein falscher Gegensatz aufgebaut werden. Eine europäische Präferenz in strategisch wichtigen Sektoren bedeutet nicht Isolation, sondern industriepolitische Vernunft.

Zur Debatte steht die grundsätzliche Ausrichtung, in strategischen Sektoren verpflichtend einen Beitrag zur Wertschöpfung in Europa einzufordern, wenn Steuermittel verwendet werden. Weder ist von einer vollständigen Marktabschottung die Rede noch von einer pauschalen Bevorzugung europäischer Anbieter in allen Branchen. Umfang und Ausgestaltung eines solchen Beitrags sind offen. Ziel muss sein, eine angemessene Beteiligung europäischer Wertschöpfung zu erlangen, wo strategische Interessen berührt sind.

Gerade im Schiffbau und der Meerestechnik – ebenso wie in der Offshore-Energie, maritimen Sicherheit und Verteidigung – stehen europäische Unternehmen im Wettbewerb mit internationalen Akteuren, die massiv staatlich unterstützt werden und deren öffentliche Aufträge und Förderinstrumente selbstverständlich an heimische Wertschöpfung gekoppelt sind.

Europa darf Offenheit nicht mit industriepolitischer Naivität verwechseln.

Wenn die EU ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken will, braucht sie neben Bürokratieabbau und Investitionsförderung auch strategische Resilienz. Öffentliche Investitionen in strategischen Sektoren sollten dazu beitragen, industrielle Kernkompetenzen in Europa zu sichern und weiterzuentwickeln. Eine angemessen ausgestaltete europäische Präferenz ist kein Bruch mit offenen Märkten. Sie ist ein Instrument, um faire Wettbewerbsbedingungen herzustellen und Europas industrielle Basis zu stärken. Der VSM appelliert an die Staats- und Regierungschefs, beim Leaders’ Retreat Wettbewerbsfähigkeit als strategische Aufgabe zur Sicherung technologischer Souveränität und industrieller Resilienz Europas zu betrachten.

VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken sagt: „Aus Sicht der maritimen Industrie ist es legitim und notwendig, dass europäische öffentliche Investitionen zur Stärkung europäischer Produktionskapazitäten beitragen. Deutschlands globale Wettbewerber können sich über diese Debatte nur wundern. Für sie ist die Voraussetzung heimischer Wertschöpfung seit eh und je selbstverständlich. Europa sollte Offenheit nicht mit industriepolitischer Naivität verwechseln. Wer maritime Schlüsselkompetenzen in Europa erhalten will, muss dafür sorgen, dass öffentliche Mittel auch zur Stabilisierung und Weiterentwicklung dieser Kompetenzen beitragen.“

Beim sogenannten Leaders’ Retreat kommen die Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der EU-Institutionen zusammen, um – auch auf Initiative des Bundeskanzlers – zentrale Weichen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union zu stellen. Dieses Ziel unterstützt der VSM ausdrücklich.

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Parlamentarischer Abend des VSM 2026: VSM fordert entschlossenen Aktionsplan für die maritime Industrie – „Zukunftsbranche mit strategischer Bedeutung für Deutschland und Europa“ - 29.01.2026

Berlin 29.01.2026 -

Die deutsche maritime Industrie steht vor großen Wachstumschancen – benötigt dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Das betonte Harald Fassmer, Präsident des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), beim Parlamentarischen Abend des VSM in der Landesvertretung BadenWürttemberg in Berlin. Vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien, Diplomatie, Marine, Wirtschaft und Medien rief Fassmer zu entschlossenem politischem Handeln für den maritimen Industriestandort Deutschland auf.  

„Schiffbau und Meerestechnik sind nicht nur traditionsreich, sondern vor allem eine Zukunftsbranche: sicherheitsrelevant hochinnovativ, exportstark, und unverzichtbar für die Souveränität Deutschlands“, erklärte Fassmer. Deutsche Unternehmen behaupteten sich weltweit mit hochkomplexen Marineschiffen, Spezial- und Forschungsschiffen sowie maritimen Systemlösungen – trotz eines zunehmend verzerrten internationalen Wettbewerbs.

Die Branche steht heute an einem entscheidenden Punkt. Der Bedarf in den relevanten Märkten ist groß und vielfach strategisch begründet, etwa durch sicherheitspolitische Anforderungen, Energie- und Forschungsfragen. Gleichzeitig sind diese Chancen keine Selbstläufer. „Damit Wachstum und Innovation in Deutschland stattfinden können, brauchen wir Bewegung auch auf staatlicher Seite – bei Finanzierung, Beschaffung, Forschungsförderung, Exportregeln und auf dem Arbeitsmarkt“, so Fassmer.  

Der VSM habt gemeinsam mit Partnern wie dem VDMA, dem BDSV und der IG Metall Eckpunktepapiere für einen Aktionsplan Maritime Industrie vorgelegt. Diese müssen nun zügig aufgegriffen und umgesetzt werden. Reformen am Industriestandort sind dringlich, aber machbar: „Meckern löst keine Probleme. Entscheidend ist, die eigenen Stärken zu nutzen und ins Handeln zu kommen“, betonte der VSMPräsident.  

Mit Blick auf die veränderte geopolitische Lage warnte Fassmer vor sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Eine regelbasierte Weltordnung könne nicht länger als gegeben vorausgesetzt werden. Umso wichtiger sei ein starker europäischer Rahmen für die maritime Industrie.  

Der VSM erwartet mit Spannung die neue europäische maritime Industriestrategie der EU-Kommission im Februar.  Ausdrücklich begrüßte Fassmer jüngste Signale aus Brüssel für eine stärkere „Made in Europe“-Orientierung: „Wann immer Steuergeld eingesetzt wird, muss dies auch zur Wertschöpfung in Europa beitragen. Das ist längst international selbstverständlich und gängige Praxis – und ein wichtiger Schritt für stärkeres Wachstum in Europa“, so Fassmer.  

Mit Blick auf die 14. Nationale Maritime Konferenz (NMK) im April in Emden formuliert der VSM eine klare Erwartung: „Die NMK muss mehr sein als ein Branchentreffen. Sie muss ein Meilenstein maritimer Politik mit konkreten Ergebnissen und einem klaren Kurs für die Zukunft werden.“ Parlament, Regierung und Wirtschaft sind gemeinsam gefordert, die maritime Industrie in Deutschland und Europa nachhaltig zu stärken. 

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Fassmer erhält Auftrag über vier Ausbildungsboote (SAMSe mod) für die Deutsche Marine - 25.02.2026

Berne, 25.02.2026 -

Die Fr. Fassmer GmbH & Co. KG hat am 23. Februar 2026 in Koblenz einen Auftrag des Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet. Gegenstand ist der Bau und die Lieferung von vier Ausbildungsbooten „Seebasierte Ausbildung und Seeversuche See (modifiziert)“ für die Deutsche Marine. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Beisein der Präsidentin des BAAINBw, Annette Lehnigk-Emden, und Herrn Harald Fassmer. Die Ablieferung der ersten Einheit ist für Ende 2028 vorgesehen.

Der 4. Änderungsvertrag ist Teil des Gesamtvorhabens „Seebasierte Ausbildung Marine und Seeversuche See WTD“ (SAMSe). Im Rahmen der Modernisierung der Ausbildungseinheiten der Deutschen Marine werden vier Ausbildungsboote– als SAMSe (mod) bezeichnet – beschafft. Sie dienen künftig als Schulungsplattformen, insbesondere für die nautische Ausbildung von Marinesoldatinnen und -soldaten sowie für die Durchführung des Lehrgangs „Überleben auf See“.

Fassmer hat bereits zwei Einheiten dieses Typs als Erprobungsboote Seeversuche Küste für die Wehrtechnische Dienststelle (WTD 71) konstruiert, hergestellt und geliefert. Mit diesem Folgeauftrag setzt das Unternehmen die bewährte Zusammenarbeit mit dem BAAINBw fort.

„Die erneute Beauftragung bestätigt die Leistungsfähigkeit unseres Teams und die Wertschätzung der termingerechten Lieferung, Einhaltung des Kostenrahmens sowie die Qualität der bereits gebauten SV-Küste Einheiten“, sagt Harald Fassmer, Geschäftsführer von Fassmer. „Wir freuen uns, mit den vier weiteren Schiffen einen Beitrag zur zukunftsfähigen Ausbildung der Deutschen Marine leisten zu können.“

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Neuestes Schiff des Northern Lighthouse Board von SCHOTTEL angetrieben - 11.02.2026

Spay, 11.02.2026 -

SCHOTTEL wurde von der spanischen Werft GONDAN ausgewählt, das Antriebspaket für das neueste Schiff des Northern Lighthouse Board (NLB), die POLE STAR, zu liefern. Am 21. Januar 2026 wurde das Schiff offiziell von Ihrer Königlichen Hoheit The Princess Royal, Patronin des Northern Lighthouse Board, getauft.

„Eine Partnerschaft, die über die gesamte Lebensdauer des Schiffs bestehen wird“
Phil Day, Director of Operations beim Northern Lighthouse Board, erläutert: „Die SCHOTTEL-Lösung wurde als Teil eines Gesamtpakets der GONDAN-Werft angeboten, die den Zuschlag für den Bau der POLE STAR in einem offenen Ausschreibungsverfahren erhalten hat. NLB freut sich, diese Ausstattung einzusetzen und damit eine Partnerschaft einzugehen, die über die gesamte Lebensdauer des Schiffs bestehen wird.“

Hohe Manövrierfähigkeit und betriebliche Redundanz
Die POLE STAR ist für die Wartung und Instandhaltung von Leuchttürmen, Bojen und weiteren maritimen Navigationshilfen konzipiert und benötigt ein zuverlässiges Antriebssystem, das eine hohe Manövrierfähigkeit unterstützt. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist das Schiff mit zwei SCHOTTEL RudderPropeller des Typs SRP 460 LE und zwei TransverseThruster des Typs STT 2 ausgestattet. Diese Antriebskonfiguration bietet ein hohes Maß an Systemredundanz und steigert damit die Zuverlässigkeit sowie die Betriebssicherheit des Schiffs erheblich. Sie ermöglicht es der POLE STAR, ihre fortschrittliche Dynamic-Positioning-Fähigkeit (DP) voll auszuschöpfen und gewährleistet so auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen eine präzise Positionierung.

Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit
Im Zuge des Engagements von NLB für Effizienz und Nachhaltigkeit sind beide SRPs in der LE-Drive-Variante („embedded L-Drive“) installiert. Der vertikal integrierte elektrische Antriebsmotor macht das obere Getriebe überflüssig, was die mechanische Effizienz steigert, den Kraftstoffverbrauch senkt und Vibrationen sowie Geräuschpegel minimiert. Seine niedrige Einbauhöhe ermöglicht zudem eine besonders kompakte Integration in das Schiff. Um Geräusche und Vibrationen weiter zu reduzieren, sind die STTs mit einem elastisch gelagerten Brunneneinbau ausgeführt, was den Komfort an Bord spürbar erhöht. Dieses Design ermöglicht außerdem eine Inspektion der Antriebe innerhalb des Thruster-Raums zu Wartungszwecken.

Zur Erfüllung strenger Umweltauflagen sind die Antriebe mit SCHOTTEL LeaCon ausgestattet. Das DNV-typgeprüfte Dichtungsüberwachungssystem gewährleistet einen sicheren und zuverlässigen Schutz vor Verunreinigungen des Meerwassers durch Schmieröl. LeaCon überwacht außerdem den Zustand der Dichtungen, sodass sich betriebsbedingte Abnutzungen frühzeitig erkennen und außerplanmäßiger Wartungsarbeiten vermeiden lassen.

Sicherer und umweltfreundlicher als sein Vorgänger
Die neue POLE STAR ersetzte das vierte Schiff gleichen Namens, das nach vielen Jahren zuverlässigen Einsatzes das Ende seiner wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht hatte. Der Neubau ist für hydrographische Vermessungen sowie für Wartungs- und Servicetätigkeiten an Bojen und Leuchttürmen in Schottland und rund um die Isle of Man ausgelegt. Er zeichnet sich durch eine verbesserte Seegangsleistung, eine sicherere und effizientere Bojenhandhabung sowie Schlepp- und Feuerlöschfähigkeiten aus. Darüber hinaus verfügt das Schiff über verbesserte Unterkünfte für die Besatzung und weist gegenüber seinen Vorgängern ökologische Vorteile auf.  

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Design and equipment contract for Transpetro’s new tanker fleet - 06.02.2026

06.02.2026 -

The contract, valued at more than 300 million NOK, includes delivery of complete ship design and a wide range of integrated systems, covering propulsion with Promas and controllable pitch propeller, deck machinery, tank gauging systems, electrical systems and advanced navigation and automation solutions such as K-Bridge, K-Chief, K-Gauge and K-Load.

The vessels will measure 150.6 metres in length overall, with a breadth of 23.4 metres, a design draught of 8.2 metres and a deadweight of approximately 15,600 dwt. The NVC 615 PT designs are part of Kongsberg Maritime’s NVC family of merchant vessel designs, which combine proven efficiency with adaptability for future fuels.

With more than 50 years of ship design experience and over 1,000 vessels delivered worldwide, Kongsberg Maritime continues to set benchmarks for innovation and sustainability.

"This contract with Kongsberg Maritime underscores our shared vision for innovation, sustainability, and industrial strength," said MareNova Consortium representatives Robson Passos and Alexandre Kloh. "By combining Ecovix's scale and offshore heritage with MacLaren's long standing naval experience, MareNova is perfectly positioned to deliver these state-of-the-art, future-fuel-ready tankers for Petrobras/Transpetro — while helping drive the renaissance of shipbuilding in Brazil."

Ronny Pål Kvalsvik, Vice President Sales – Ship Design at Kongsberg Maritime, said: “This project demonstrates how our NVC design platform and integrated technology can help shipowners meet operational and environmental goals. We are proud to support Transpetro in renewing its fleet with vessels that are ready for the future.”

Per Egil Vedlog, Chief Designer at Kongsberg Maritime, added: “Our designs reflect decades of development and collaboration with the industry. These tankers will deliver efficiency and flexibility, including methanol/ethanol readiness, to meet changing market demands.” 

Kongsberg Maritime has a strong presence in Brazil, operating from its base in Niterói, the centre of the country’s offshore maritime services industry, and has previously worked with yards that have built offshore vessels from the UT range.

Since establishing in 2009, the company has invested in local infrastructure including a custom-built workshop with 100-tonne lifting capacity, advanced automation and control labs, and certified training facilities. 

This local capability, combined with global expertise, positions Kongsberg Maritime as a trusted partner for Brazil’s growing offshore energy and shipbuilding sectors.

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Vertragsunterzeichnung in Oslo: Norwegen erhöht Bestellung um weitere zwei auf jetzt sechs U-Boote der Klasse 212CD - 30.01.2026

Kiel/Oslo, 30. Januar 2026 – 

Die norwegische Regierung hat der Beschaffung von zwei weiteren U-Booten der Klasse 212CD zugestimmt. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung erhält TKMS eine umfassende Auftragserweiterung im laufenden 212CD-Programm – einem der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte. Die Zahl der für die Königlich Norwegische Marine vorgesehenen Boote steigt damit von vier auf insgesamt sechs Stück.

CEO Oliver Burkhard unterstreicht die Bedeutung des deutsch-norwegischen U-Boot-Programms und der norwegischen Auftragserweiterung: „Mit diesem strategisch wichtigen und nun weiterwachsenden Projekt tragen wir entscheidend zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas und der Beziehung beider Länder bei. Wir freuen uns gleichermaßen über das weiter entgegengebrachte Vertrauen in unsere Arbeits- und Produktqualität sowie die bestehende Partnerschaft.“

Mit weiterentwickelten Fähigkeiten der Lagebilderstellung, einer erweiterten Vernetzbarkeit mit verbündeten Einheiten und einer noch geringeren Signatur setzt die Klasse 212CD weltweit neue Maßstäbe als modernstes konventionelles U-Boot.

Der kooperative Ansatz bietet zudem nicht nur eine Lösung, die mit den NATO- Streitkräften kompatibel ist und anspruchsvollen weltweiten Einsatzstandards entspricht, einschließlich denen der Arktis, sondern auch Vorteile bei der Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Besatzung, Logistik und Wartung. In Folge dessen ergeben sich positive Effekte hinsichtlich der Kosten sowie Mehrwerte auf Seiten der deutschen und der norwegischen Industrie.

Die deutsche Bundesregierung hat bereits im Dezember 2024 den Vertrag für die Beschaffung ihrer vier Optionsboote unterschrieben. Damit stieg die Anzahl der bei TKMS bestellten 212CD-U-Boote für die Deutsche Marine von ursprünglich zwei auf ebenfalls insgesamt sechs U-Boote. Mit der norwegischen Auftragserweiterung erreicht das Programm sein bislang geplantes maximales Auftragsvolumen von insgesamt zwölf U-Booten.

Als nächste Phase besteht die Möglichkeit der Programmerweiterung um potenziell bis zu zwölf kanadische U-Boote. Hierfür setzt sich TKMS mit seinen deutschen und norwegischen Partnern im laufenden Wettbewerbsverfahren ein.

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Future-ready Wärtsilä 31 engine selected for Allseas fleet expansion newbuild - 22.01.2026

22.01.2026 -

Technology group Wärtsilä will supply the engines for a new purpose-built semi-submersible Heavy Transport Vessel (HTV) which is designed to minimise exhaust emissions and maximise fuel efficiency. The ship is being built for Switzerland-based offshore contractor Allseas Group at the Guangzhou Shipyard International (GSI) facilities in China. The engine order was booked by Wärtsilä in Q4 2025.

The future-proof Wärtsilä 31 engine was selected because of its modular design, which enables a significant reduction in maintenance requirements and costs, and its readiness to use alternative sustainable fuels.

“This new HTV strengthens the flexibility of our fleet and how we deliver projects. We selected the Wärtsilä 31 engine for its high efficiency, future-ready design and ability to transition to low- and zero-carbon fuels, which supports both operational adaptability and our long-term sustainability ambitions,” says Sytske de Groot, Manager, Naval Architecture – Allseas.

The vessel will operate with four Wärtsilä 31 engines, each fitted with a Wärtsilä NOx Reducer for emissions abatement. Delivery is scheduled for the first quarter of 2028.

“The Wärtsilä 31 engine delivers what the industry needs today and prepares operators for tomorrow. Its exceptional fuel efficiency reduces operating costs immediately, while its capability to convert to sustainable fuels ensures a clear path toward decarbonisation. This makes it one of the most future-ready propulsion solutions available,” comments Stefan Nysjö, Vice President, Power Supply, Wärtsilä Marine.

Wärtsilä has already supplied equipment to a number of vessels for Allseas, including the engines for Allseas’ purpose-built cargo barge, ‘Braveheart’.

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Komplettes SCHOTTEL-Antriebspaket für polnisches Marine-Rettungsschiff - 07.01.2026

Spay, 07.01.2026 -

SCHOTTEL liefert ein komplettes Antriebspaket für das neue Rettungsschiff „Ratownik“ der polnischen Marine, das derzeit bei PGZ Stocznia Wojenna gebaut wird. Das Schiff soll die bestehenden Rettungseinheiten der Marine ersetzen und die Möglichkeiten zur Unterwasserrettung erweitern. Zudem wird es den Schutz der Unterwasserinfrastruktur in der Ostsee stärken. Der Stapellauf ist für 2027 vorgesehen, die Auslieferung an die polnische Marine für 2029.

„Wir statten die ‚Ratownik‘ mit Systemen aus, die auch unter den anspruchsvollsten Einsatzbedingungen der Ostsee eine zuverlässige Leistung gewährleisten“, so Marcin Ryngwelski, CEO von PGZ Stocznia Wojenna. „Das SCHOTTEL-Antriebspaket ist für eine präzise Manövrierfähigkeit während Unterwasser-Rettungsoperationen und dynamischen Positionierungen unerlässlich. Unser Ziel ist es, ein Schiff zu liefern, das die Anforderungen der polnischen Marine mittels bewährter, verlässlicher Technologie erfüllt.“

Maßgeschneiderter Antrieb für anspruchsvolle Einsätze
Die „Ratownik“ ist für komplexe Rettungsmissionen konzipiert, die unter anderem eine präzise dynamische Positionierung (DP) während Taucheinsätzen erfordern. Dafür benötigt sie einen zuverlässigen Antrieb, der höchste Manövrierfähigkeit bietet. Um diese Anforderungen zu erfüllen, wird das Schiff mit zwei SCHOTTEL EcoPeller des Typs SRE 560 ausgestattet. Die robusten, hydrodynamisch optimierten Azimutantriebe ermöglichen es dem Schiff, seine fortschrittliche DP-Fähigkeit voll auszuschöpfen. Darüber hinaus profitiert die „Ratownik“ von geringen Geräusch- und Vibrationspegeln, was für Tarnungs- und Ortungsmissionen sowie für den Einsatz von bordeigenen Sonarsystemen von entscheidender Bedeutung ist.

Redundante Systemkonfiguration
Für eine verbesserte Manövrierfähigkeit in Häfen und während anspruchsvoller Offshore-Einsätze erhält das Schiff zusätzlich zwei SCHOTTEL TransverseThruster des Typs STT 3. Die redundante Konfiguration erhöht die Betriebssicherheit und stellt selbst in kritischen Situationen eine zuverlässige Leistung sicher. Ergänzend kommt ein SCHOTTEL Retractable RudderPropeller des Typs SRP 260 R als Hilfs- oder Notantrieb zum Einsatz. Während des Transits bleibt er im Rumpf eingefahren und wird nur ausgefahren, wenn zusätzlicher Schub oder DP-Leistung erforderlich ist. Da das Schiff in rauen Umgebungen operieren wird, sind alle Antriebskomponenten speziell für den Einsatz in vereisten Gewässern ausgelegt.

Ein neuer Maßstab für Rettungseinsätze der Marine
Mit rund 96 Metern Länge und einer Verdrängung von 6.500 Tonnen zählt die „Ratownik“ zu den größten Rettungsschiffen der Ostsee. Sie ist für die Unterstützung von unbemannten Systemen und Rettungshubschraubern entwickelt und verfügt über Kräne, ferngesteuerte Fahrzeuge (ROVs) sowie ein leistungsfähiges Feuerlöschsystem. Dank ihres modularen Designs lässt sich die Ausstattung flexibel an missionsspezifische Anforderungen anpassen.

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Rolls-Royce liefert mtu-Bordstromaggregate für E-Fähren von Baleària auf der Route zwischen Europa und Afrika - 15.12.2025

Friedrichshafen, 15.12.2025 - 

Die Division Power Systems von Rolls-Royce liefert insgesamt acht mtu-Notstromaggregate für zwei vollelektrische Schnellfähren der spanischen Reederei Baleària. Die Schiffe werden ab 2027 die 18 Seemeilen zwischen Tarifa in Spanien und Tanger in Marokko elektrisch zurücklegen und damit den ersten „grünen Korridor“ zwischen Europa und Afrika eröffnen.

Das Projekt gilt als Meilenstein für CO2-neutrale Mobilität auf See und wird von einem internationalen Partnernetzwerk aus Reederei, Werft, Hafenbehörden, Energieversorgern und weiteren Unternehmen getragen.

Im Auftrag der spanischen Werft Astilleros Armon werden für jedes der beiden Schiffe vier Notstromaggregate vom Typ mtu 20V4000M35S geliefert. Mit einer Leistung von jeweils 2.840 Kilowatt stellen die Aggregate im Bedarfsfall die Energieversorgung sicher – etwa, wenn die bordeigenen Batterien der Fähren nicht wie geplant im Hafen geladen werden können.

Anders als bei klassischen Bordstromsystemen geht ihre Funktion jedoch weit über die reine Versorgung der elektrischen Anlagen hinaus: Im Ernstfall können die mtu-Aggregate auch den gesamten Antrieb der Fähren absichern.

„Für uns als Werft ist die Integration leistungsfähiger, kompakter Systeme entscheidend – insbesondere bei innovativen Schiffsprojekten wie diesem. Die mtu-Aggregate von Rolls-Royce erfüllen genau diese Anforderungen und tragen dazu bei, den elektrischen Betrieb der Fähren zusätzlich abzusichern“, sagte Ricardo Garcia, Head of Marketing, Sales & Business Development bei Astilleros Armon.

Dank ihrer hohen Leistungsdichte, ihres geringen Gewichts und ihrer kompakten Bauweise sind die mtu-Aggregate ideal für den Einsatz in Schnellfähren geeignet. Die Auslieferung ist für das erste Halbjahr 2026 geplant, der Linienbetrieb der Fähren startet 2027.

„Das Projekt zeigt beispielhaft, wie emissionsfreie Schifffahrt und zuverlässige Systemtechnik Hand in Hand gehen“, sagt Phil Kordic, Senior Expert Commercial Marine Business bei Rolls-Royce Power Systems. „Unsere mtu-Aggregate leisten einen wichtigen Beitrag zur Betriebssicherheit und Effizienz dieser hochmodernen Schiffe – leistungsstark, leicht und perfekt auf maritime Anforderungen abgestimmt.“

Die beiden baugleichen Katamarane werden vollelektrisch angetrieben, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 26 Knoten und bieten Platz für 804 Passagiere und 225 Fahrzeuge.

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Inhaltsverzeichnis / Aufträge/Ablieferungen
MSC Cruises und MEYER WERFT unterzeichnen Absichtserklärung zum Bau von sechs Kreuzfahrtschiffen - 15.12.2025

Papenburg, 15.12.2025 –

MSC Cruises gab heute einen Großauftrag über vier Kreuzfahrtschiffe der nächsten Generation und zwei weitere Optionen bei der MEYER WERFT in Papenburg bekannt. Damit startet die neue Plattform „New Frontier“ – eine völlig neue Schiffsklasse. Der Auftrag sichert die volle Auslastung der Werft bis weit in das nächste Jahrzehnt hinein.

Die Bekanntgabe erfolgte heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin durch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und den niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies, den Aufsichtsratsvorsitzenden von MSC Cruises, Pierfrancesco Vago, und den Geschäftsführer der MEYER WERFT, Dr. Bernd Eikens.

Pierfrancesco Vago, Aufsichtsratsvorsitzender von MSC Cruises, sagte: „Die Erfolgsbilanz, das Know-how und die stolze Geschichte der Meyer Werft machen das Unternehmen zu einem echten Leuchtturm des europäischen Schiffbaus. Gemeinsam werden wir Schiffe bauen, die das Kreuzfahrterlebnis neu definieren und gleichzeitig die Handwerkskunst bewahren, die Deutschland an der Spitze der maritimen Ingenieurskunst hält. Die „New Frontier“-Klasse wird es uns ermöglichen, neue und exklusive Reiserouten zu entwerfen, unseren Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten und Umwelttechnologien der nächsten Generation einzusetzen, die unser Netto-Null-Ziel für 2050 vorantreiben werden.“

Dr. Bernd Eikens, Geschäftsführer der MEYER WERFT, sagte: „Dieser neue Auftrag ist ein bedeutender Meilenstein in der 230-jährigen Geschichte der MEYER WERFT. Wir freuen uns sehr, MSC Cruises als neuen Kunden und strategischen Partner begrüßen zu dürfen und fühlen uns geehrt durch das uns entgegengebrachte Vertrauen. Diese langfristige Partnerschaft mit MSC Cruises sichert nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplatzsicherheit für viele Jahre. Der heutige Tag ist für alle bei der MEYER WERFT – für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie für unsere Partner – ein wirklich positiver und bedeutender Tag.“

Mit einer maximalen Passagierkapazität von 5.400 Personen und einer Bruttoraumzahl von rund 180.000 werden die „New Frontier“-Schiffe ab 2030 jährlich abgeliefert.

Dieser Auftrag bedeutet einen entscheidenden Impuls für die regionale Wirtschaft. Er sichert Tausende von Arbeitsplätzen in Deutschland, insbesondere in Niedersachsen und Papenburg, wo die MEYER WERFT als wichtiger Arbeitgeber gilt und auch die Arbeit für das umfangreiche Zulieferernetzwerk der Werft gewährleistet. Mehr als 3.200 Menschen sind direkt bei der MEYER WERFT beschäftigt, während über 20.000 Arbeitsplätze in der weiteren Region mit ihrem Betrieb verbunden sind.

Mit Lieferterminen bis in die 2030er Jahre hinein stärkt die Vereinbarung die Rolle Papenburgs als strategischen Knotenpunkt für den globalen Kreuzfahrtschiffbau und sichert die Kontinuität eines der fortschrittlichsten maritimen Fertigungsökosysteme Europas.

HIER FINDEN SIE WEITERE ZITATE:

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie:

„Die Auftragsvergabe von MSC Cruises markiert einen entscheidenden Durchbruch für die Meyer Werft. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es Führung, Ergebnis- und Entscheidungsorientierung. Genau das haben die beteiligten Partner bewiesen. Dieser Deal steht für Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft, internationales Vertrauen und die Fortführung herausragender Ingenieurskunst in Deutschland."

Olaf Lies, Ministerpräsident Niedersachen:

„Die vergangenen Jahre waren für die Meyer Werft eine Zeit großer Unsicherheit und tiefgreifender Veränderungen – mit der Übernahme durch Land und Bund konnten wir gemeinsam mit Geschäftsleitung und Belegschaft die Werft stabilisieren und die Grundlage für eine langfristige Zukunft legen. Mit der heutigen Unterzeichnung des Term Sheets gehen wir den nächsten Schritt: Verlässlichkeit für die Werft und die Beschäftigten und Rückenwind für die Region. Mit vier Schiffen und der Option auf zwei weitere Schiffe ist die Werft mit dieser Strategie bis 2035 voll ausgelastet. Der Sanierungspfad greift – die Wettbewerbsfähigkeit ist zurück und mit ihr echte Perspektiven für über 22.000 Arbeitsplätze entlang der gesamten maritimen Wertschöpfungskette. Diese Vereinbarung ist mehr als ein formaler Akt – sie ist ein starkes Signal an die Menschen in der gesamten Region um Papenburg und an die über 1.800 Zulieferer, deren Know-how unser maritimes Rückgrat bildet. Mit MSC als internationalem, verlässlichem Partner gestalten wir die nächste Generation von Kreuzfahrtschiffen – technologisch führend, ökologisch verantwortungsvoll und in höchster Qualität – und stärken damit Niedersachsen, den deutschen Schiffbau und Europas maritime Stärke.“

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Inhaltsverzeichnis / Industrie-News
REINTJES Azubis starten ins „echte“ Berufsleben - 23.02.2026

Hameln, 23.02.2026 - 

Drei bzw. dreieinhalb Jahre konnten sie viel lernen, Erfahrungen sammeln und fleißig an Produkten mitarbeiten. Jetzt haben vier REINTJES Auszubildende ihren Berufsabschluss in der Tasche.

Zwei haben die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker erfolgreich geschafft, zwei sind nun Industriemechaniker. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

Und was noch besser ist: Die vier ehemaligen Azubis bleiben REINTJES erhalten und sind schon fester Bestandteil der Produktion und ihrer Teams.

Was die je zwei Zerspaner und Industriemechaniker jetzt machen und in den vergangenen Jahren gelernt haben? Ausbildungs- und Jobprofil und viele weitere Informationen gibt es hier.

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MEYER WERFT kooperiert mit TenneT bei der Ausbildung - 18.02.2026

Papenburg, 18.02.2026 –

Die MEYER WERFT GmbH und TenneT Germany haben einen Rahmenvertrag über eine Ausbildungskooperation geschlossen. Gegenstand des Vertrags ist die berufspraktische Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w/d) mit Schwerpunkt Offshore, um dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu begegnen.

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt die MEYER WERFT die Rolle der Ausbildungsstätte, während TenneT als Ausbildender fungiert. Die Anzahl der Ausbildungsplätze wird jährlich abhängig vom Bedarf vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres festgelegt.

Thomas Hebbelmann, Personalleiter der MEYER WERFT, betont die strategische Bedeutung der Kooperation: „Mit dieser Zusammenarbeit bündeln wir die Stärken zweier führender Unternehmen. Gemeinsam schaffen wir eine Ausbildung, die jungen Menschen hervorragende Perspektiven bietet.“

Auch Erwin Siemens, Ausbildungsleiter der MEYER WERFT, sieht große Chancen in der Zusammenarbeit: „Unsere Auszubildenden profitieren vom Praxisbezug durch TenneT und den Einblick in anspruchsvolle Offshore-Technologien. Gleichzeitig bleibt die handwerklich-technische Grundausbildung in unseren Werkstätten ein verlässliches Fundament.“

Neben dem Ausbilderteam der MEYER WERFT waren auch Vertreterinnen und Vertreter von TenneT bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort, darunter Henning Schneider (Head of Asset Management & Engineering) und Richard Mays (Chief of Staff People).

Sibylle Würthner, Director People bei TenneT Germany, sagt dazu: „In den kommenden Jahren werden viele neue Offshore-Anlagen ans Netz gehen. Dafür brauchen wir Auszubildende, die gezielt auf die Anforderungen unserer Plattformen vorbereitet sind. Die Kooperation ist dafür eine wichtige Grundlage und qualifiziert junge Menschen genau für die Aufgaben, die sie später bei TenneT übernehmen werden.“

Zum Auftakt der Zusammenarbeit fand ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausbildungswerkstätten und über das Werftgelände der MEYER WERFT statt. Dabei konnten sich die Beteiligten ein Bild der modernen Ausbildungsbedingungen und den vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten machen.

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Wärtsilä and Abu Dhabi Maritime Academy explore collaboration to meet marine decarbonisation and sustainability goals - 10.02.2026

10.02.2026 -

Technology group Wärtsilä and Abu Dhabi Maritime Academy (ADMA) have signed a Memorandum of Understanding (MoU) to address the challenges and provide solutions for the marine industries transition to sustainable operations. The partnership is designed to foster innovation and sustainability within the maritime industry. The MoU is effective for an initial five-year term, with options for amendment or extensions upon agreement by both parties. 

“This collaboration would leverage Wärtsilä’s experience and expertise to deliver meaningful value to the marine industry. The partnership aims to yield significant environmental benefits, including improved training outcomes, enhanced operational efficiency, and progress towards decarbonisation goals across the UAE maritime sector,” stated Dr.Yasser Al Wahedi, President of Abu Dhabi Maritime Academy. 

The project establishes a formal framework for collaborating on decarbonisation targets, digitalisation goals, smart port solutions and maritime training in order to support the industry's transition to sustainable operations. The Maritime Sustainability Research Centre Abu Dhabi (MSRCAD) will play an advisory and supporting role. As part of the collaborative activities, Wärtsilä will work closely with MSRCAD to provide advisory services and engage in joint projects, potentially expanding into government-to-government collaborations across the Gulf Cooperation Council (GCC) countries.

“This project reinforces Wärtsilä Marine’s commitment to driving decarbonisation and sustainability. By providing expert advisory services, engaging early in customer projects, and collaborating with government partners, we help shape the future of shipping. Our focus is on delivering energy-efficient solutions and promoting early involvement to accelerate sustainable practices across the maritime sector,” says John Sydney, Vice President of Sales, Wärtsilä Marine.

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Vom Auszubildenden in die Geschäftsführung - 10.02.2026

Papenburg, 10.02.2026 –

Die MEYER WERFT erweitert ihre Geschäftsführung. Nach dem Eintritt von Melanie Freytag Anfang November 2025 als Chief Financial Officer (CFO) und dem bevorstehenden Antritt von André Walter als Chief Executive Officer (CEO) im Sommer 2026 ist Jörg Heidelberg seit dem 1. Januar 2026 in der Geschäftsführung als Chief Operating Officer (COO) tätig. Jörg Heidelberg hat auf der MEYER WERFT von der Pike auf gelernt und ist seit fast 30 Jahren im Unternehmen tätig.

Jörg Heidelberg kennt die Werft seit seiner Kindheit, verfolgte den spektakulären Stapellauf des ersten Kreuzfahrtschiffes der MEYER WERFT, der Homeric, 1985 als Zuschauer. 1995 absolvierte er als Fachoberschüler ein Jahrespraktikum auf der Werft. „Ich konnte damals in sehr viele Bereiche reinschnuppern und mir war danach klar, dass ich hier eine Ausbildung machen möchte“, erinnert er sich. Die Bundeswehrzeit kam dann dazwischen, aber im Herbst 1997 startete Jörg Heidelberg seine Ausbildung als Industriemechaniker auf der Werft.

„Mein großes Ziel stand für mich damals bereits fest, ich wollte Ingenieur werden“, so Jörg Heidelberg. Er besuchte nach der Ausbildung die Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta. Die MEYER WERFT ermöglichte dem angehenden Ingenieur den Verbleib im Unternehmen und Jörg Heidelberg wurde der erste duale Student der Werft. Das Unternehmen war angetan von seinen Fähigkeiten und seinem Willen, Verantwortung zu übernehmen. „Bereits in der Ausbildung habe ich eigenständig Projekte übernommen und geleitet. Das muss wohl ein Grund gewesen sein, dass mir Vertrauen entgegengebracht worden ist“, erklärt er.

Nach dem Studium folgen auf der Werft verschiedene Stationen in den Technischen Büros und der Produktion. Mit 48 Jahren ist Jörg Heidelberg nun in der Geschäftsführung angekommen. Und hat sich einiges vorgenommen: „Im Fokus steht die Zufriedenheit unserer Kunden. Besonders jedoch auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Nur gemeinsam können wir die Qualität und Termintreue liefern, die unsere Trümpfe im Wettbewerb sind. Ich habe gelernt, dass wir als Werft immer dann erfolgreich waren, wenn wir uns auf Veränderungen eingelassen und sie aktiv gestaltet haben”, sagt Jörg Heidelberg.

Die Werft müsse 2026 den Sanierungskurs fortsetzen und den Umstieg auf SAP forcieren. „Perspektivisch wird auch Künstliche Intelligenz eine zunehmende Rolle spielen. Die Art, wie wir 2030 bis 2035 Schiffe bauen, entwickeln und dabei die Kosten kontrollieren, wird sich dadurch in Zukunft sicherlich stark verändern. Wir wollen diese Veränderung!“, so der COO. Mit den neuen möglichen Aufträgen durch die Schweizer Reederei MSC Cruises habe die MEYER WERFT den nötigen Rückenwind. „Ich bin sehr zuversichtlich und sehe viel mehr Chancen als Risiken“, blickt Jörg Heidelberg voraus.

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Neue Fachkräfte für die MEYER WERFT - 09.02.2026

Papenburg, 09.02.2026 –

34 Auszubildende erhalten Abschlusszeugnisse - Alle bekommen Vertrag

Gute Nachrichten für die 34 Auszubildenden der MEYER WERFT, von EMS PreCab, RE Interior und ND Coatings, die am Mittwochabend ihre Abschlusszeugnisse in einem feierlichen Rahmen auf der Werft erhielten: Alle sind ab sofort als Facharbeiterinnen und Facharbeiter in den Betrieben tätig und haben einen Arbeitsvertrag in der Tasche. „Ein starker Jahrgang“, befand Jörg Heidelberg, COO der MEYER WERFT bei seiner Rede an die neuen Fachkräfte.

Jörg Heidelberg forderte die neuen Fachkräfte auf, sich einzubringen und engagiert zu sein. Das Karriere auf der MEYER WERFT möglich ist, dafür ist Heidelberg das beste Beispiel. Er hat es vom Auszubildenden bis in die Geschäftsführung der Werft gebracht. Die Perspektiven für die Werft waren auch Thema anderer Redner. „Es sieht gut aus für unsere Zukunft, wenn wir den Auftrag von MSC bekommen, gibt es Arbeit bis 2036“, stellte der Betriebsratsvorsitzende der MEYER WERFT, Andreas Hensen in Aussicht.

Ausbildungsleiter Erwin Siemens bedankte sich bei den ehemaligen Auszubildenden für ihre guten Leistungen, bei seinem Team der Ausbildenden und den zahlreichen Berufsschullehrenden, die ebenfalls zur Feierstunde in das große Auditorium der Werft gekommen waren.

Mit dem Lied „Danke“ von Udo Jürgens verabschiedeten Sängerin Katja Kupke und Wolfgang Hockmann am Klavier die neuen Fachkräfte in den gemütlichen Teil des Abends.

Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse, die Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium im MEYER WERFT Konzern haben, sind herzlich zum „Abend der Ausbildung“ eingeladen. Dieser Abend findet am Mittwoch, den 25. Februar 2026 von 17 bis 21 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt bis zum 23. Februar 2026 über die E-Mail-Adresse birgit.borchers@meyerwerft.de. Bei der Anmeldung bitte Namen und Alter des Teilnehmers sowie Namen der Begleitpersonen (maximal zwei) angeben.

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Projektstart für MEKO A-200 Fregatten: TKMS und BAAINBw unterzeichnen Vorvertrag - 03.02.2026

Koblenz, 3. Februar 2026 -

TKMS und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) haben heute einen Vorvertrag für das Projekt MEKO A-200 DEU unterzeichnet. Der Vorvertrag dient dazu, die Ablieferung des ersten Schiffes bis Ende 2029 zu ermöglichen und zentrale vorbereitende Maßnahmen einzuleiten. Der Start der vorbereitenden Maßnahmen ist für Februar 2026 vorgesehen.

Dr. Oliver Juckenhöfel, Executive Vice President Surface Vessels bei TKMS, erklärt: „Mit dem Vorvertrag wird die Grundlage für den unmittelbaren Projekthochlauf geschaffen. Der Vertrag ermöglicht uns insbesondere die Materialbeschaffung sowie den Beginn sofortiger Stahlarbeiten auf der Bauwerft.“ 

Über den Vorvertrag sind zunächst Beschaffungen und Arbeiten mit einem Umfang von bis zu 50 Millionen Euro bis Ende März abgedeckt. Soweit erforderlich, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, den Vertrag schrittweise zu verlängern.

Die Unterzeichnung des Vorvertrags markiert den offiziellen Projektstart der MEKO A-200 DEU. Damit ist noch kein offizieller Bauvertrag verbunden. Die Entscheidung hierzu steht noch aus.

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Tobias Kreklow ist neuer Abteilungsleiter Vertrieb - 29.01.2026

Hameln, 29.01.2026 -

Die REINTJES GmbH hat einen neuen Abteilungsleiter Vertrieb. Tobias Kreklow hat den Posten Anfang Januar 2026 übernommen. Er folgt auf Viktor Brickmann, der das Unternehmen verlassen hat.

„Wir freuen uns sehr, mit Tobias Kreklow jemanden weiter an uns gebunden zu haben, der die Branche und unseren Vertrieb sehr gut kennt und bei REINTJES und in der Region stark verwurzelt ist“, erklärt REINTJES Geschäftsführer Klaus Deleroi.

Tobias Kreklow stammt gebürtig aus Hameln. Nach seinem Studium (Schiffbau und Meerestechnik) stieg er zunächst in die Offshore-Forschung ein.

Anfang 2019 wechselte er als Sales Manager zu REINTJES und konzentrierte sich ab Ende 2019 auf das Segment Marine- und Behördenschiffe. Zuletzt war er stellvertretender Vertriebsleiter.

„Tobias Kreklow wird neben seiner neuen Rolle als Abteilungsleiter auch weiterhin aktiv in unserem Marine- und Behördengeschäft im Einsatz sein“, so Klaus Deleroi.

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MDAX-Aufsteiger: TKMS feiert offiziellen MDAX-Einzug mit Glockenschlag auf dem Frankfurter Börsenparkett - 19.01.2026

Kiel, 19. Januar 2026 –

TKMS hat heute an der Frankfurter Börse mit dem traditionellen Glockenschlag zur Markteröffnung seinen Einzug in den MDAX gefeiert. Damit markiert der Konzern nur wenige Monate nach der Abspaltung von der thyssenkrupp AG und dem erfolgreichen Börsengang einen weiteren wichtigen Meilenstein am Kapitalmarkt.

Die beiden von der Deutschen Börse berechneten Aktienindizes MDAX und DAX umfassen die 90 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands. Durch die Aufnahme von TKMS, die bereits seit dem 22. Dezember 2025 effektiv ist, wird der MDAX um Europas einzigen vollintegrierten Systemanbieter für maritime Verteidigungsprodukte bereichert.  

„Das heutige Ereignis sendet ein starkes Signal an unsere Investoren, Kunden, Partner und Mitarbeitenden“, erklärt Oliver Burkhard, CEO von TKMS. „Unser 
Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit ist relevanter denn je: Wir liefern Systeme, die freiheitliche Gesellschaften schützen. Als Teil des MDAX werden wir für diese wichtige Aufgabe mehr Sichtbarkeit und Zugang zu einem größeren Kreis finanzstarker, langfristig orientierter Investoren erhalten, wodurch wir unser Wachstum bestmöglich unterstützen können. Sowohl in Europa als auch weltweit wollen wir der bevorzugte Partner für die Bereitstellung maritimer Verteidigungssysteme bleiben.“  

Steigerung aller wichtigen Finanzkennzahlen

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/2025 hat TKMS eine deutliche Steigerung aller wichtigen Finanzkennzahlen verzeichnet: Der Auftragseingang in Höhe von rund 8,8 Mrd. € wurde im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. September 2025 mit etwa 18,2 Mrd. € weiterhin auf Rekordniveau und der Umsatz wurde auf 2,2 Mrd. € (+9%) gesteigert. Die bereinigte EBIT-Marge wurde von 4.3% auf 6% gesteigert. Mittelfristig wird eine Marge von über 7% angestrebt. 

Auftragshoch für TKMS

Mit der kürzlich angekündigten norwegischen Auftragserweiterung um zwei weitere U-Boote erreicht das deutsch-norwegische 212CD-Programm sein 
bislang geplantes maximales Auftragsvolumen von insgesamt zwölf U-Booten. Außerdem gehört TKMS zu den letzten zwei Bewerbern bei der kanadischen 
Ausschreibung zur Beschaffung von ebenfalls bis zu zwölf U-Booten.

Weitere jüngste Aufträge von TKMS umfassen unter anderem einen Rekordauftrag über die Lieferung von DM2A5-Schwergewichtstorpedos und dem zugehörigen Equipment für die U-Boote der Klasse 212CD, die Modernisierung von sechs U-Booten des Typs 212A der Deutschen Marine und zwei weitere U-Boote für einen asiatischen Kunden. TKMS unterzeichnete zudem den Vertrag für den Bau der neuen Polarstern mit dem Alfred-Wegener-Institut. 

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Roland Schwandt neuer Geschäftsführer - 05.01.2026

Spay, 05.01.2026 -

Am 1. Januar 2026 übernahm Roland Schwandt im Rahmen einer geordneten Nachfolgeregelung die Geschäftsführung der SCHOTTEL GmbH von Stefan Kaul. In die Position des stellvertretenden Geschäftsführers wurde Christian Bock berufen. Stefan Kaul wird sich zukünftig auf die Produktions- und Materialwirtschaft für die Produktionsstandorte Dörth und Wismar fokussieren und der neuen Geschäftsführung mit seiner langjährigen Erfahrung eine Unterstützung bleiben.

Die Nachfolgeregelung wurde auf Initiative von Stefan Kaul frühzeitig mit allen Involvierten abgestimmt und in die Wege geleitet. Mit Roland Schwandt und Christian Bock geht die Geschäftsführung in die verlässlichen Hände langjähriger Mitglieder des Management-Teams über. 

Roland Schwandt trat im Jahr 2000 als Projektmanager ins Unternehmen ein und übernahm sukzessive größere Verantwortungsbereiche – von der Leitung des Segments Tug & Offshore Energy über die globale Vertriebsverantwortung als Vice President Sales bis zur Berufung zum stellvertretenden Geschäftsführer und Gesamtverantwortlichen für das Kundengeschäft im Januar 2024. 

Christian Bock startete seine Karriere im Jahr 2006 bei SSPC in Suzhou, einem früheren SCHOTTEL-Produktionsstandort in China. Nach elf Jahren wechselte er aus der dortigen Leitungsfunktion im Finanzwesen in den Stammsitz nach Spay, übernahm hier zunächst die Leitung von Controlling & IT und anschließend die Bereichsleitung als Vice President Finance & Administration. 

Stefan Kaul trat 1989 in das Unternehmen ein. Nach leitenden Positionen in Forschung und Hydrodynamik übernahm er 2007 als Chief Technology Officer die Verantwortung für alle Engineering-Aktivitäten. „Seit seiner Berufung zum Geschäftsführer im Jahr 2018 steuerte Stefan Kaul das Unternehmen gemeinsam mit dem Management-Team strategisch erfolgreich auf seine heutige starke Marktposition“, hebt Andreas Block, Geschäftsführer der Industriebeteiligungsgesellschaft SCHOTTEL Industries GmbH, die Leistungen Stefan Kauls hervor. „Wir danken ihm herzlich für seinen außergewöhnlichen Einsatz und freuen uns, dass er der SCHOTTEL GmbH weiterhin in einer Schlüsselposition zur Verfügung steht.“

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