VSM Verbandsnachrichten 91. Ausgabe/Dezember 2025

VSM Verbandsnachrichten 91. Ausgabe/Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Dr. Reinhard LükenEin wildes Jahr erreicht sein Ende. In Deutschland folgen auf vorgezogene Neuwahlen schnelle Koalitionsverhandlungen und eine zügige Regierungsbildung. In den USA bricht der neue Präsident schon am zweiten Amtstag eines seiner Versprechen, denn der Krieg in der Ukraine wütet auch mehr als 300 Tage später noch unvermindert. Der Krieg im Gaza Streifen dagegen scheint abgeklungen, auch wenn der Frieden in der Region weiter fragil bleibt. Mit Sorgen verfolgen wir einen amerikanischen Kulturkampf in dem demokratische Institutionen immer stärker unter Druck geraten. Die eigenwillige Außen- und Handelspolitik des amerikanischen Präsidenten gegenüber Freunden wie auch Feinden stiftet zusätzliche Irritationen. China scheint dagegen seinen Kurs für den Umbau der Weltordnung nach eigener Prägung verlässlich voranzutreiben. Findet Europa Antworten auf die Dreifach-Herausforderung eines aggressiven Imperialen Russlands, eines alles erdrückenden Chinas und eines atlantischen Partners auf Abwegen?

Die neue Bundesregierung, noch von dem alten Parlament mit großen finanztechnischen Spielräumen ausgestattet, zeigt ein wohltuend klareres europäisches und außenpolitisches Profil. Es führt kein Weg daran vorbei, die eigenen Fähigkeiten in enger Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern voranzutreiben und die Erpressbarkeit von schwierigen Zeitgenossen abzubauen. Leider erlebt die Bundesregierung zunehmende Mühen bei der Konsensfindung in den eigenen Reihen. Angesichts der nicht geringer werdenden globalen Herausforderungen erscheinen die Themen, die die deutsche Debatte bestimmen bisweilen mehr als absurd. Nur durch gute Kommunikation und konstruktives Agieren der wichtigen Stakeholder wird es gelingen, sich auf die wirklich wichtigen Themen zu konzentrieren und polarisierende Kräfte im Zaum zu halten.

Die maritime Industrie kann dazu wichtige Beiträge leisten, denn sie steht stabil da, mit vollen Auftragsbüchern und erheblichem Wachstumspotential in allen für uns wichtigen Marktsegmenten. Das nehmen zurzeit wahrlich nicht alle Branchen für sich in Anspruch. Schiffbau und Meerestechnik aus Deutschland ist weltweit aktiv und erfolgreich. Aber die Branche braucht bessere Rahmenbedingungen im eigenen Land, um ihre Wachstumschancen zur vollen Entfaltung bringen zu können. Nur mit Wachstum kann Deutschland wieder zurück in die Spur finden, seinen Einfluss geltend machen.

Nebenbei erwähnt, wir freuen uns sehr auch als Verband weiter zu wachsen: 27 neue Mitglieder konnten wir in den ersten 11 Monaten 2025 in unserem Kreis begrüßen– Danke für Ihr Vertrauen!

2025 war ein Branchenjahr mit hoher Dynamik insbesondere im Marineschiffbau. Und auch auf 2026 blicken wir mit großer Spannung: Bringt die Europäische Maritime Industriestrategie den erhofften Impuls, der auch die nationale Schiffbaupolitik beflügelt? Nehmen wir mit der Nationalen Maritimen Konferenz Schwung auf und können wir diesen auf der SMM auch dem Rest der Welt zeigen? Für uns als Verband gilt für das vergangene wie das kommende Jahr: All Hands on Deck und konsequent auf Kurs zu bleiben. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!

Wir wünschen allen Mitgliedern, Partnern und Freunden einen großartigen Jahresendspurt, besinnliche Feiertage und einen Jahresauftakt mit viel frischer Energie und Fortune.

Viel Spaß beim Lesen unseres Newsletters

Dr. Reinhard Lüken

(VSM-Hauptgeschäftsführer)

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Aufträge/Ablieferungen

Industrie-News

Forschung & Entwicklung

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VSM begrüßt neue Mitglieder!

Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen Mitglieder vorstellen zu dürfen:

Heise Werft GmbH

SpiraTec AG

NORWORX GmbH

Akkodis Germany GmbH

Karl Dose GmbH

BVS Electronics GmbH

IngenieurBureau Wibel

HATAG MSF GmbH & CO.KG

Eine ausführliche Übersicht aller VSM-Mitglieder finden Sie auf unserer Webseite www.vsm.de

Auf eine gute Zusammenarbeit!!

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Termine

 

Wichtige Termine auf einen Blick:

 

DIMDEX

19.-22-01-2026

Doha

Parlamentarischer Abend des VSM

28.01.2026

Berlin

Euromaritime

03.-05.02.2026

Marseille

ASIA APCIFIC MARITIME (APM)

25.-27.02.2026

Singapur

Seatrade Cruise Global

13.-16.04.2026

Miami

14. Nationale Maritime Konferenz

29.-30.04.2026

Emden

 

Veranstaltungen des Deutschen Verbandes für Materialforschung und - prüfung e.V. (DVM) finden Sie hier. Weitere Veranstaltungen finden Sie außerdem auf www.vsm.de.

 

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VSM-Hauptgeschäftsführer Lüken zum Stahlgipfel: "Kein Stahl - keine Schiffe"

„Kein Stahl – keine Schiffe. Und ohne Schiffe kein Außenhandel, keine Rohstoffe, keine Konsumgüter, keine Marine und keine Offshore-Energie.

Der Kanzler setzt mit seiner industriepolitischen Schwerpunktsetzung ein wichtiges Signal. Es ist richtig, dass Bundeskanzler Merz die Bedeutung der Stahlindustrie für die gesamte industrielle Wertschöpfungskette wieder klar in den Mittelpunkt stellt. Jetzt braucht es Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und verlässliche Energiepreise, damit die Stahlindustrie in Deutschland eine Zukunft hat – und mit ihr der Schiffbau, die maritime Wirtschaft und zahlreiche andere Schlüsselbranchen. Die maritime Industrie steht bereit, diesen Kurs mit Innovationskraft und technologischer Stärke zu unterstützen.“

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VSM zur Abstimmung der Internationalen Seefahrt Organisation: „Herber Rückschlag für die gesamte maritime Industrie und den globalen Klimaschutz.“

Das IMO Marine Environment Protection Committee, das in dieser Woche bei einer außerordentlichen Sitzung in London das Net Zero Framework (NZF) verabschieden wollte, hat seine Beratungen vorzeitig für ein Jahr unterbrochen. Eine Entscheidung konnte daher heute nicht getroffen werden. Das NZF hätte einen globalen regulatorischen Rahmen zur Reduktion der Treibhausgasintensität in der internationalen Schifffahrt geschaffen. Damit bleibt die maritime Industrie vorerst ohne klare Leitplanken auf dem Weg zur Klimaneutralität.

VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken sagt: „Die heute in London gefallene Entscheidung, das Net Zero Framework nicht zu verabschieden und die Sitzung für ein Jahr zu unterbrechen, ist ein herber Rückschlag für die gesamte maritime Industrie und den globalen Klimaschutz. Sie verlängert die Phase der Unsicherheit für alle Akteure und wird dringend benötigte Investitionen weiter verzögern – so verlieren wir wertvolle Zeit auf dem Weg zu einer klimaneutralen Schifffahrt. Wir sind sicher, die deutsche Schiffbauindustrie wird dennoch nicht nachlassen, innovative, nachhaltige Technik voranzutreiben. Auch wir als Verband werden uns weiterhin mit Nachdruck für eine schnelle Implementierung des NZF einsetzen.“

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Mehr Zusammenarbeit, mehr Innovation – „Buy Blue 2025“ als Mehrwert für die maritime Branche
(c)VSM

Hamburg, 9. Oktober 2025 – Bereits zum fünften Mal fand in diesem Jahr das „Buy Blue“ Matchmaking Event in Hamburg statt. Die Veranstaltung wurde vom Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM) gemeinsam mit dem Center of Maritime Technologies (CMT) und der German Maritime Export Initiative (GeMaX) organisiert.

Ziel des Formats: Deutsche Zulieferer mit Werften und Reedereien zu vernetzen, die Zusammenarbeit zu fördern und so die maritim-industrielle Wertschöpfungskette zu stärken.

Auf die lockere Vorabendveranstaltung am 7. Oktober im traditionsreichen Hafen-Klub Hamburg folgte am 8. Oktober das straff durchgetaktete Matchmaking-Hauptevent unter der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg. Dort kamen über 130 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus der Zulieferindustrie sowie von Werften und Reedereien zusammen. In knapp 400 individuell organisierten Meetings – jeweils auf zehn Minuten terminiert – wurden neue Kontakte geknüpft, Projekte, Produkte und Dienstleistungen vorgestellt und potenzielle Partnerschaften ausgelotet.

Das „Buy Blue“-Event hat sich mittlerweile als wichtige Plattform für Networking und Geschäftsanbahnung innerhalb der maritimen Branche etabliert. Es stärkt gezielt die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der maritimen Wertschöpfungskette und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Branche.

„Buy Blue bringt Menschen, Ideen und Produkte zusammen. Genau diese Vernetzung ist die Grundlage für Innovation und Wachstum in der maritimen Industrie“, sagte Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer VSM.

Mit „Buy Blue“ 2025 sendet die Branche ein starkes Signal für Kooperation, technologische Innovation und Wachstum.

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VSM zur Entwicklungszusammenarbeit: "Begrüßen den Ansatz der Ministerin ausdrücklich"

Anlässlich der Äußerungen von Ministerin Alabali Radovan, zur Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit, sagte VSM-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Lüken:

„Wir begrüßen den Ansatz der Ministerin ausdrücklich, wirtschaftliche Interessen und Entwicklungszusammenarbeit enger zu verzahnen. Wenn die Bundesregierung künftig die deutsche Wirtschaft stärker in die Entwicklungszusammenarbeit einbindet, muss die Schiffbauindustrie wesentlicher Teil dieser Strategie sein. Kaum eine andere Branche verbindet auf so natürliche Weise ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Ziele. Wir verfügen über das Know-how, weltweit maritime Infrastruktur aufzubauen – von sicheren Fähren über klimafreundliche Schiffsantriebe bis hin zu Offshore-Lösungen für Energie und Versorgung. Ein gutes Beispiel ist die weltweit größte Serie von Fährschiffen, die in Deutschland für Indonesien gebaut wurde – ermöglicht durch günstige, langlaufende Kredite für den Besteller. Damit wurde die Infrastruktur in einem Land mit über 17.500 Inseln erheblich gestärkt sowie die Sicherheit im Schiffsverkehr massiv verbessert. Solche Projekte zeigen, wie Entwicklungshilfe und Wirtschaftsförderung Hand in Hand gehen: Nachhaltige Wirkung vor Ort, wirtschaftliche Impulse für Deutschland und technologische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.“

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HITZLER WERFT BAUT SEEZEICHENMOTORSCHIFF FÜR WSA ELBE - NORDSEE

Die Hitzler Werft gab am Freitag, d. 14.11.2025 im Rahmen einer Betriebsversammlung bekannt, dass unter der Neubaunummer S.840 in den kommenden Monaten ein Seezeichenmotorschiff für das WSA Elbe-Nordsee gebaut werden wird. Das Schiff wird auf Amrum stationiert sein und mit Abmessungen von 27,50 m Länge, 8,10 m Breite und einem Tiefgang von 1,40 m bestens für die Aufgaben im Wattenmeer gewappnet sein. Zwei Ruderpropeller treiben das mit DC-Link und 600 kWh Batteriekapazität ausgestattete Schiff an.

„Dieser Auftrag unterstreicht einmal mehr die Innovationskraft der Hitzler Werft. Wir freuen

uns sehr, dieses Schiff für die WSA Elbe-Nordsee bauen zu dürfen“, sagte Marek Klimenko bei der Betriebsversammlung. Der Auftrag sichert der Hitzler Werft eine Beschäftigung bis 2027 und wird vollständig in Lauenburg, in der Helgenhalle der Werft, entstehen.

Die Hitzler Werft baut, repariert und konstruiert seit 1885 Schiffe aller Art. Die an der Mündung des Elbe-Lübeck-Kanals in Lauenburg / Elbe gelegene Werft ist dafür bekannt gerade im Spezialschiffbau maßgeschneiderte Lösungen zu finden und anzubieten. So verließen neben unzähligen Versorgern auch Eisbrecher, Schlepper oder auch Forschungs- und Aufsichtsschiffe die Werft. Die große Helgenhalle mit zwei Helgen à 130 Meter x 18 Meter bietet für Neubauprojekte aller Art die nötigen Kapazitäten. Auf den Slipanlagen mit 135 Meter und 85 Meter Länge können alle in Deutschland fahrenden Binnenschiffe an Land genommen werden.

Mehr Informationen zur Hitzler Werft

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Vizekanzler Klingbeil würdigt Leistung der Peene Werft

• Am NVL-Standort Wolgast wurde heute die Fertigstellung der drei neuen Zollschiffe gefeiert 

• Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lobten die Leistung der Peene-Werker beim Bau der Zollschiff-Serie 

• Unter den Ehrengästen war auch Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG • Die Einsatzschiffe für Nord- und Ostsee verfügen über einen umweltfreundlichen LNG-Antrieb 

„Die ‚Friesland‘ und ihre Schwesterschiffe stärken den Zoll und zeigen: Wir setzen auf Fortschritt und Nachhaltigkeit. Wir brauchen einen modernen Zoll, um in einer angespannten Sicherheitslage die Menschen und die Wirtschaft in unserem Land zu schützen. Mit unserer Strategie ‚Zoll 2030‘ machen wir den Zoll für die Zukunft noch schlagkräftiger“, sagte Klingbeil.

 „Deutschland muss ein starkes Industrieland bleiben. Deswegen kämpfen wir dafür, dass unser Land wieder auf Wachstumskurs kommt. Und wir kämpfen um jeden Industriearbeitsplatz – auch hier in der maritimen Wirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern.“ „Unser Zoll bekommt neue moderne und vor allem umweltfreundlichere Boote für den Einsatz. Made in MV. Die maritime Wirtschaft in MV hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Die Werften bei uns im Land sind leistungsfähig, wettbewerbsfähig und innovativ. Dafür steht beispielhaft die Peene-Werft in Wolgast“, sagte Schwesig. 

Die Generalzolldirektion hatte die Peene-Werft im Dezember 2021 mit der Konstruktion und Fertigung von drei neuen Zollschiffen mit LNG-Flüssiggas-Antrieben (LNG - Liquefied Natural Gas) beauftragt. Die ersten beiden Zollschiffe wurden in diesem Jahr bereits termingerecht an den Kunden übergeben. „Mit der Übergabe des letzten von uns gefertigten Zollschiffes, dessen Ablieferung unmittelbar bevorsteht, verfügt die Generalzolldirektion über leistungsstarke und mit modernster Technik ausgerüstete Einsatzschiffe, die die Behörde in der Ausübung ihrer Aufgaben effektiv unterstützen werden. Damit haben wir alle Schiffe im vertraglich vereinbarten Zeitrahmen pünktlich abgeliefert“, sagte Harald Jaekel, Geschäftsführer der Peene-Werft.

„Wir von der Peene-Werft sind sehr stolz darauf, damit einen wichtigen Beitrag bei der Modernisierung der Einsatzflotte geleistet zu haben. Der Auftrag war für uns eine besondere Herausforderung. Erstmals haben wir unsere Fähigkeiten zum Bau eines Schiffes mit LNG-Antrieb erfolgreich unter Beweis stellen können.“ 

Die aus Aluminium gefertigten hochseegängigen Schiffe übernehmen als primäre Aufgabe die Kontrolle und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs im Hoheitsgebiet und der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland. Daneben werden die rund 55 Meter langen Schiffe medizinische Behandlungskapazitäten besitzen, über Mittel zur externen Brandbekämpfung verfügen sowie Havaristen im Rahmen ihrer Möglichkeiten notschleppen. Die Schiffe sind für acht Besatzungsmitglieder ausgelegt.

Mehr Informationen zur Peene Werft / NVL Group

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ADSB and Kongsberg Maritime secure waterjet refitting contract for Kuwait Coast Guard fleet
(c)Kongsberg

Abu Dhabi, UAE: 23 October 2025 — Kongsberg Maritime, a global provider of advanced technology solutions for the maritime industry, has been awarded a contract to upgrade the waterjet propulsion systems on 13 vessels operated by the Kuwait Coast Guard, in partnership with EDGE Group entity Abu Dhabi Ship Building (ADSB), reinforcing their ongoing collaboration in the region’s naval sector.

Under the agreement, ADSB will install Kongsberg Kamewa waterjets across the fleet, replacing existing third-party systems on ten vessels and retrofitting three others. The project includes the delivery of 13 shipsets of S63-4 waterjets, Jet Control Systems (Extended), and power packs, with installation scheduled to take place from the first quarter (Q1) of 2026 to Q1 2027.

The upgraded systems will enhance the operational performance and reliability of the Kuwait Coast Guard’s fleet, which is currently undergoing a mid-life upgrade at ADSB’s facilities.

“This project is a testament to our customer-centric service approach and technological leadership,” said Jouni Raatikainen, Executive Vice President – Global Customer Support, Kongsberg Maritime. “By working closely with both ADSB and the end customer from the outset, we were able to present a compelling solution that goes beyond equipment supply, offering long-term value, performance enhancement, and full lifecycle support,” he added.

The upgrade project follows a strategic decision by the Kuwait Coast Guard to shift from refurbishment to full replacement, recognising the lifecycle benefits and operational enhancements offered by Kongsberg Maritime’s latest waterjet systems.

This project is expected to unlock new opportunities for Kongsberg Maritime in the GCC defence market, particularly as ADSB expands its footprint in naval newbuilds and strategic partnerships.

Mehr Informationen zu Kongsberg

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Kurs auf Emissionsfreiheit: HADAG bestellt vollelektrische Fähren
(c) HADAG

• HADAG erteilt Auftrag für drei E-Hafen-Fähren

• Zuschlag geht an SET Schiffbau- u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde mbH

• Innovativer Antrieb ermöglicht bis zu 12 Stunden Ausdauer im Liniendienst

Neuheit und Meilenstein für die Hamburger Klimaziele im Hafen: Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung setzt die HADAG ein starkes Zeichen für die emissionsfreie Zukunft ihrer Flotte. Bei der SET Schiffbau- u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde mbH wurden drei vollelektrische Hafen-Fähren beauftragt. Die Neubauten (Baunummern 218–220) tragen die formelle Typenbezeichnung „2030e“ und sollen bereits 2028 ihren Betrieb auf der Elbe aufnehmen.

Die neuen Fähren setzen vollständig auf elektrische Antriebe und groß dimensionierte LFPBatterien mit einer installierten Gesamtkapazität von rund 3,8 MWh. Damit ermöglichen sie einen vollelektrischen Betrieb von bis zu 12 Stunden im regulären Liniendienst – leise, emissionsfrei und effizient.

Martin Lobmeyer, Technik-Vorstand der HADAG: „Mit den vollelektrischen Neubauten machen wir den nächsten großen Schritt auf unserem Weg zum emissionsfreien Fährbetrieb im Hafen und leisten einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen der Hansestadt. Gemeinsam mit der SET-Werft bringen wir dabei modernste Elektroschifftechnik in den Hamburger Hafen und verbessern zugleich Komfort, Sicherheit und Effizienz für unsere Fahrgäste und Crew.“

Olaf Deter, Geschäftsführer, SET Schiffbau- u. Entwicklungsgesellschaft Tangermünde mbH „Wir bedanken uns für die Beauftragung und das uns in diesemZusammenhang entgegengebrachte Vertrauen, nun auch das zweite Großprojekt in kurzer Zeit für die HADAG umsetzen zu dürfen. Nun sind wir in der Pflicht und freuen uns dieses überaus ambitionierte Neubauprojekt in die Realität zu bringen und damit unseren Beitrag zur Umsetzung der Klimaneutralität in der HADAG-Flotte leisten zu können.“

Emissionsfrei, leistungsstark, auf Hamburg zugeschnitten

Mit ca. 30 m Länge, etwa 8 m Breite und maximal 2 m Tiefgang kombinieren die neuen Fähren Wendigkeit mit hoher Kapazität für jeweils bis zu 250 Fahrgäste. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt ca. 12 kn (22 km/h). Für den zuverlässigen und feinfühligen Manöverbetrieb sorgen dabei zwei elektrische Ruderpropeller (jeweils ca. 200 kW) sowie zwei elektrische Bugstrahlruder (jeweils ca. 110 kW). Die Schiffe sind für den Ein-Personen-Betrieb im Hamburger Hafen konzipiert.

Die hohe Batteriekapazität der geplanten Neubauten und die Ausdauer von bis zu 12 Stunden im Liniendienst ermöglichen einen leisen, lokal emissionsfreien Betrieb – bei voller Leistungsfähigkeit für den ÖPNV auf der Elbe. Geladen werden die Neubauten über einen elektrischen Landanschluss im Powerlock-Standard. Dieses in der Industrie weit verbreitete Stecksystem für Hochstrom-Energieanschlüsse besteht aus einpoligen, verriegelbaren, berührungssicheren Steckern, die sich schnell sowie sicher verbinden lassen. Für die Schiffe heißt das: schnelles, robustes Laden von Land mit 400 V und bis zu 750 A – ideal, um große Batterien zuverlässig zu speisen.

Aktuell arbeitet die HADAG parallel an ihrer unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur mit einer ersten Ladestation an der HADAG-Betriebsanlage am St. Pauli Fischmarkt. Diese wird noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Perspektivisch soll die Erweiterung der Ladeinfrastruktur auch auf die weiteren Betriebsanlagenpontons der HADAG fortgeführt werden, damit die E-Flotte künftig an allen Standorten geladen werden kann.

Mehr Informationen zu HADAG

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NEPTUN WERFT liefert Vikings neuestes Flussschiff, die Viking Honir, ab
(c)Neptun Werft

Rostock/Basel, 14.10.2025

Viking hat von der NEPTUN WERFT ein neues Flusskreuzfahrtschiff, die Viking Honir, übernommen. Das Flusskreuzfahrtschiff gehört zur bekannten Longship-Serie von Schwesterschiffen.

Die technische Übergabe fand am 9. Oktober 2025 in Arnheim (Niederlande) statt. Die offizielle Auslieferung erfolgte am 14. Oktober 2025 in Basel (Schweiz).

Letzte Woche fand die technische Übergabe an die Reederei in Anwesenheit von CEO Stephan Schmees und Projektleiter Andre Rose statt.

„Nach einer erfolgreichen Probefahrt am 23. September sind wir stolz darauf, dieses Projekt nun an unseren Kunden übergeben zu haben“, erklärte Projektleiter Andre Rose.

„Mit der erfolgreichen Übergabe haben wir gemeinsam einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ich bin sehr froh und stolz, dass wir diesen Weg als Team gemeinsam gegangen sind und unser Ziel durch unsere Zusammenarbeit erreicht haben“, sagt CEO Stephan Schmees.

Wie alle NEPTUN-Flusskreuzfahrtschiffe für Viking ist auch die neue Schiffsserie mit einem Hybridsystem ausgestattet, das aus einem dieselelektrischen Antrieb und einem Batteriesystem besteht. Dieses gleicht Spitzenlasten aus und reduziert den Kraftstoffverbrauch erheblich. Die Schiffe verfügen außerdem über eine Reihe technischer Innovationen, wie beispielsweise ein kompaktes Abwasseraufbereitungssystem.

Mehr Informationen zur Neptun Werft

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MEYER WERFT ehrt langjährige Jubilare
(c) Meyer Werft

Papenburg, 13.11.2025 

Die MEYER WERFT hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitarbeitende geehrt, die auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken und ein Betriebsjubiläum feiern.Im Forum Alte Werft in Papenburg, dem historischen Standort und der „Keimzelle” der MEYER WERFT, feierten 85 Mitarbeitende ihre 25- oder 40-jährigen Arbeitsjubiläen. Elf von ihnen sind bereits 40 Jahre für MEYER tätig, 74 schon seit 25 Jahren. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 133 Jubilare, 122 von ihnen sind seit einem Vierteljahrhundert auf der MEYER WERFT tätig, elf seit 40 Jahren.

Bernd Eikens, Geschäftsführer der MEYER WERFT, Thomas Hebbelmann (Personalleiter) und Andreas Hensen (Betriebsratsvorsitzender) dankten den Mitarbeitenden für ihren langjährigen Einsatz. Sie begrüßten auch Bernard Meyer als besonderen Gast der Veranstaltung.

Die Mitarbeiter sind das Rückgrat der MEYER WERFT. Ihre hervorragende Arbeit ist Garant für den Erfolg der Werft. Vor etwas mehr als 40 Jahren begann mit der Homeric der Bau von Kreuzfahrtschiffen auf der Werft. Über Generationen hinweg haben Sie alle mit ihrem Einsatz zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen“, so Bernd Eikens.

Thomas Hebbelmann betonte: „Die große Zahl an Jubilaren zeigt einmal mehr die hohe Identifikation und Verbundenheit mit dem MEYER WERFT Konzern! Für euren Einsatz und eure Loyalität bedanken wir uns ausdrücklich.“

Auch der Betriebsratsvorsitzende Andreas Hensen gratulierte den Jubilaren: „Die Kolleginnen und Kollegen, die wir heute für 25 oder sogar 40 Jahre Betriebsjubiläum ehren, sind Teil des Erfolgs der MEYER WERFT. Euer Engagement, eure Beständigkeit und euer Teamgeist sind ein Fundament unserer Werft.“

40 Jahre Betriebszugehörigkeit feiern:

Ursula van Zandel, Rita Rummeleit, Alwin Stapelfeld, Jürgen Buhl, Harald Dannen, Alois Walker, Jan-Gerhard Ruiter, Heinz-Günter Potthast, Uwe Geyken, Joachim Rand, Wilhelm Düring

25 Jahre Betriebszugehörigkeit feiern:

Christian Kempe, Heinz-Hermann Jungeblut, Rudolf Sandmann, Hermann Hanneken, Veit Bartsch, Thomas Alfers, Andre Weber, Thomas Hannebohm, Stefan Siwek, Jürgen Kunk, Klaus Dirkes, Heiner Ostendorp, Walter Aniskin, Wolfgang Pinkernell, Stephan Tessner, Stefan Hahn, Timo Vögele, Martin Wyremba, Hans-Günther Mersmann, Michael Rose, Uwe Schipmann, Andeas Deredas, Helmut Sievers, Thomas Oltmann, Christof Erbo, Jens Arnemann, Mirko Posmyk, Andreas Streicher, Stefan Müller, Heinz-Otto Heyen, Stefan Kipper, Johannes Albers, Günther Varnhorst, Andreas Grüssing, Andrea Meiners, Mariana Koens, Andre Lenger, Thomas von Hebel, Thomas Jansen, Jörg Bretz, Heiko Pache, Juri Quindt, Rainer Schwarte, Ralf Pieper, Jens Hamel, Frank-Uwe Hesenius, Jürgen Pahl, Guido Wißkopp, Frank Kösters, Eugen Burchart, Heiner Hanses, Dirk Meinen, Wilhelm Bauer, Andreas Janssen, Sabine Meints, Herbert Graalmann, Joachim Mühring, Frank Jongebloed, Frank Bürjes, Dirk Hannen, Gerhard Kossenjans, Matthias Witting, Frithjof Janssen, Holger Kruse, Bernd Buskohl, Hermann-Josef Pielage, Thomas Decker, Stefan Schreiber, Ludger Hackling, Ralf Engelberts, Horst Feldick, Rolf Schoone, Dirk Lake, Insa Casjens, Lars-Eric Etzold, Hartmut Strenge, Hans-Georg Koenen, Thomas Pruin, Carl-Detlef Hilleke, Heino Friesenborg, Karl-Heinz Fischer, Sascha Meyer, Marcus Karschunke, Thomas Walker, Holger Kramer, Paul Maier, Heiner Schmidt, Arne Janßen, Jens Mescher, Süleyman Sinankili, Albert Bruns, Bernhard Thieben, Mathias Reimann, Lutz Fasse, Rolf Müürmann, Hermann Baalmann, Thorsten Obst, Jürgen Nordbrock, Berend Engberts, Anja Ulrich, Stefan Schulz, Detlef Herlyn, Michael Nelz, Thorsten Schöpper, Lorenz Graf, Sebastian Pietzke, Artur Berghaus, Michael Knoblauch, Jens Brandt, Werner Nee, Karlheinz Lüken, Ingo Boekhoff, Heinrich Rosenboom, Norbert Schmitz, Rolf-Dieter Brombach, Hans-Hermann Kruse, Dietmar Lakeberg, Jens Schomaker, Steffen Preikschat, Frank Hillebrand und Gerold Harms.

Mehr Informationen zur Meyer Werft

Inhaltsverzeichnis / Industrie-News
Rolls-Royce und Forsee Power unterzeichnen strategische Partnerschaft zur Elektrifizierung
(c) Rolls Royce
  • Forsee Power wird künftig als Hauptlieferant von Batteriesystemen die Elektrifizierungsprojekte von Rolls-Royce unterstützen.
  • Gemeinsame Entwicklung von Lösungen zur Elektrifizierung industrieller Anwendungen und Mobilität

Rolls-Royce und Forsee Power, ein führender Anbieter von Batteriesystemen für Nutz- und Industriefahrzeuge, haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung fortschrittlicher batterieelektrischer Antriebslösungen vereinbart. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Elektrifizierung und Energiewende in industriellen Anwendungen entscheidend voranzubringen. Die Unterzeichnung fand am 30. Oktober 2025 in Paris mit Vertretern beider Unternehmen statt.

Im Rahmen dieser zunächst für fünf Jahre geltenden Vereinbarung wird Forsee Power der Hauptlieferant von Batteriesystemen für die Elektromobilitätsprojekte der Division Power Systems von Rolls-Royce sein. Darüber hinaus werden beide Unternehmen gemeinsam fortschrittliche Überwachungs- und Analyselösungen entwickeln und liefern, die sich nahtlos in Automatisierungslösungen integrieren lassen.

Rolls-Royce und Forsee Power streben eine langfristige Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung von Innovationen an, die zur Technologie-Roadmap beider Parteien beitragen. Dazu werden die beiden Unternehmen ihr Know-how bündeln, um leistungsstarke Batteriesysteme zu entwickeln, die den höchsten Leistungsstandards entsprechen und einen starken Fokus auf Cybersicherheit und Nachhaltigkeit legen.

Mit dieser Partnerschaft treibt die Division Power Systems von Rolls-Royce den Wandel hin zu nachhaltigen Energielösungen voran, reduziert CO₂-Emissionen und steigert die Energieeffizienz für seine Kunden weltweit.

Dr. Jonathan Chen, Senior Vice President bei Rolls-Royce, sagt: „Forsee Power verbindet exzellentes Know-how in Hochvolt- und Hochleistungssystemen mit globaler Fertigungskompetenz und einer überzeugenden Erfolgsbilanz. Das macht das Unternehmen zu einem idealen Partner für uns. Gemeinsam werden wir Lösungen liefern, die unseren Kunden helfen, ihre Anwendungen zu dekarbonisieren und gleichzeitig Effizienz und Performance spürbar zu steigern.“

Christophe Gurtner, Vorsitzender und CEO von Forsee Power, sagt: „Diese Partnerschaft zwischen Forsee Power und Rolls-Royce spiegelt unser gemeinsames Engagement für Innovation und Energiewende wider. Unsere Batteriesysteme für sehr anspruchsvolle Anwendungen erfüllen die Anforderungen von Rolls-Royce, sich bei der Elektrifizierung seiner Anwendungen auf einen Batterieexperten zu fokussieren. Diese Partnerschaft ist ein strategischer Meilenstein für Forsee Power. Sie zeigt unsere Fähigkeit, mit weltweit führenden Unternehmen zusammenzuarbeiten, um die Elektrifizierung industrieller Anwendungen voranzutreiben und unsere internationale Präsenz zu stärken.“

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Wärtsilä Lifecyle Agreement selected by Japanese ferry operator to support service reliability
(c) Wärtsilä

Technology group Wärtsilä has signed a nine-year Lifecycle Agreement with Japanese domestic ferry operator Hankyu Ferry. The agreement covers the operator’s two latest vessels, the ‘Yamato’ and the ‘Settsu’, and is designed to ensure their uninterrupted service reliability. The ships’ performance is of particular importance, since Japan’s ferry industry is one of the most advanced and efficient in the world, and operators are required to meet strict environmental and safety regulations. The order with Wärtsilä was booked in Q3 2025.

Ferries play an important role in meeting the growing demand for environmentally sustainable transport options. This means ferry operators are under pressure to reduce costs, fuel consumption and emissions, all while keeping to vessel schedule without delay for the passengers. The Yamato and Settsu ferries carry trucks or cargo (such as foods) between Kansai and Kyushu. This is key for supporting a major challenge faced by the region with a lack of truck drivers and also for helping long-ride truck drivers rest while travelling onboard. With this in mind, operators such as Hankyu Ferry, are increasingly looking towards services and solutions which enable operations to run smoothly and efficiently.

“It is important that our ferries can operate sustainably, without disruption, which is why we have chosen to take advantage of this long-term lifecycle agreement with Wärtsilä. This allows us to focus on serving our customers, since we can be confident that the ships’ maintenance is being expertly handled,” comments Tsutomu Nishioka, Technical Manager, Hankyu.

The agreement includes remote operational support, partnership management, and condition monitoring systems, including Wärtsilä’s predictive maintenance service Expert Insight. In addition to providing reliable performance, the optimised maintenance procedures ensure best possible fuel consumption and lowest emissions.

“Hankyu is required by the Japanese authorities to fulfil stringent local environmental and operational requirements. They also take pride in delivering reliable, efficient and sustainable transportation. We then support the vessel’s crew remotely. With data we look to prevent things that can go wrong and if something happens we can then get the vessel back into operation as soon as possible. This new agreement will help Hankyu continue to meet the demands and requirements of their customers,” says Henrik Wilhelms, Director, Agreement Sales, Wärtsilä Marine.

Wärtsilä’s Lifecycle Agreements continue to deliver operational reliability and efficiency, as well as cost predictability, to owners and operators around the world. These agreements are tailored to the customer’s unique needs by combining the right services and solutions into a comprehensive agreement package.

Wilhelms continues: “With our Lifecycle Agreements, we provide a ‘one-stop-shop' support and we minimise the environmental impact by ensuring maintenance procedures are optimised and sailing schedules are assured.”

The 195-metre long ferries, which were launched in 2020, serve the Shinmoji – Kobe route. Both vessels feature the highly efficient Wärtsilä 31 engine.

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Zeppelin Konzern treibt Integration seines Europageschäfts voran: Rebranding der ehemaligen Pon-Gesellschaften markiert wichtigen Meilenstein
(c) Zeppelin

Friedrichshafen / Garching bei München, 3. November 2025.

Im Juni 2025 hat der Zeppelin Konzern die Übernahme der niederländischen PEPP Group B.V. von Pon Holdings erfolgreich abgeschlossen. Damit übernahm Zeppelin die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Produkten des US-Unternehmens Caterpillar in zusätzlichen Territorien, unter anderem in den Niederlanden und Norwegen. Mit diesem Schritt hat Zeppelin seine internationale Präsenz deutlich ausgebaut und die langjährige Partnerschaft mit Caterpillar weiter gestärkt. Nun erreicht die Integration der neuen Geschäftseinheiten in den Zeppelin Konzern den nächsten Meilenstein: Das visuelle Rebranding und die Umfirmierung der ehemaligen Pon-Gesellschaften beginnen und machen diese auch nach außen sichtbar zu einem Teil des Konzerns.

Einige Anpassungen, zum Beispiel auf Websites und Dokumenten, werden unmittelbar umgesetzt und sind damit für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner direkt sichtbar. An anderen Stellen erfolgt die Umstellung schrittweise über die nächsten Monate, etwa beim Austausch von Standortschildern und Arbeitskleidung sowie bei der Umgestaltung der Fahrzeugflotte.

„Der Schritt des Rebrandings ist weit mehr als eine reine Formalität. Er stärkt die Sichtbarkeit von Zeppelin in Europa und unterstreicht unsere Rolle bei der Weiterentwicklung der europäischen Infrastruktur“, erklärt Matthias Benz, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. „Indem wir die Stärken von PEPP und Zeppelin bündeln, schaffen wir die Grundlage für einen noch stärkeren, international vernetzten und zukunftsorientierten Konzern.“

Kunden, Lieferanten und Partner in Zeppelins neuen Märkten können sich dabei auf Kontinuität verlassen: Bekannte Ansprechpartner und gewohnte Services bleiben bestehen. Zugleich bekennt sich Zeppelin als Stiftungsunternehmen auch weiterhin zu langfristiger Stabilität und verantwortungsvollem Handeln – eine Haltung, die auch künftig den Weg für nachhaltiges Wachstum und neue Chancen ebnen soll.

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TKMS an Frankfurter Börse gelistet: Erfolgreicher Börsengang des Systemanbieters für maritime Verteidigung
(c) TKMS

Frankfurt, 20. Oktober 2025 

TKMS AG & Co. KGaA („TKMS“) hat den Börsengang erfolgreich vollzogen. Seit heute werden erstmals TKMS-Aktien (ISIN: DE000TKMS001; Ticker-Symbol: TKMS) an der Frankfurter Börse gehandelt.

Mit dem heutigen Börsengang wird nun die Abspaltung von TKMS als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen von der thyssenkrupp AG vollzogen. Im Rahmen der Abspaltung wurde vor Handelsstart ein Minderheitsanteil von 49% der TKMS-Aktien an die bestehenden Aktionäre der thyssenkrupp AG proportional zu ihrer aktuellen Beteiligung übertragen. Jede TKMS-Aktie ist sowohl stimmberechtigt als auch dividendenberechtigt.

Zur Bedeutung des aktuellen Meilensteins kommentierte TKMS-Vorstandsvorsitzender Oliver Burkhard: „Heute schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte von TKMS auf und senden gleichzeitig ein starkes Signal für die maritime Sicherheit. Als Europas einziges vollintegriertes Systemhaus für maritime Verteidigung vereint TKMS die Plattformexpertise im Unter- und Überwasserbereich mit einer starken Marktpositionierung in den Bereichen maritimer Elektronik, Sensorik, Effektoren, unbemannter Systeme, maritimer Führungssysteme und Software. Die Eigenständigkeit ermöglicht uns künftig, an Agilität und Flexibilität zu gewinnen. Das wird unseren Kunden und unseren Partnern in der NATO bei der dringend nötigen Modernisierung ihrer maritimen Streitkräfte zugutekommen. Mit dem Börsengang eröffnen wir einem breiten Investorenkreis die Möglichkeit, an dieser wichtigen Aufgabe teilzunehmen.“

Über die letzten fünf Jahre hat sich der Auftragsbestand von TKMS verdreifacht und liegt aktuell auf einem Rekordniveau von 18.6 Mrd. Euro (Stand: 30. Juni 2025). In den kommenden Jahren wird auch weiterhin mit einem starken Anstieg der Verteidigungsausgaben in Europa und alliierten Ländern gerechnet. Im Zuge der Abspaltung bleibt die thyssenkrupp AG Mehrheitsgesellschafterin von TKMS und partizipiert weiterhin am Unternehmenserfolg.  

Miguel López, Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, kommentierte: „Mit der Notierung von TKMS verbinden wir unternehmerische Eigenständigkeit mit der Stabilität eines starken Ankeraktionärs. Die Abspaltung eröffnet TKMS den direkten Zugang zum Kapitalmarkt und ist zugleich ein Bekenntnis zur industriellen Souveränität Europas. Sie ermöglicht zudem Wertschöpfung, Technologie und qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland und Tempo für Partnerschaften und Konsolidierung. Für thyssenkrupp ist dieser Schritt zudem ein zentraler Meilenstein unserer Neuausrichtung hin zur fokussierten Führung leistungsfähiger Einheiten – mit klarer Verantwortung und nachhaltigem Wertbeitrag.“

TKMS geht von einer Verdopplung des Marktpotenzials für maritime Sicherheit bis Mitte der 2030er Jahre aus und strebt mittelfristig ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von ca. 10% an. Dank Prozessoptimierungen in den neuen Projekten hat TKMS über die letzten drei Jahre außerdem seine EBIT-Marge stark verbessert. Auf Basis der optimierten Projektausführung in den neuen Programmen, einem größeren Anteil der margenstarken Technologielösungen und einer verbesserten Effizienz und Kapazitätsauslastung will TKMS mittelfristig eine weitere Steigerung der bereinigten EBIT-Marge auf über 7% erzielen.

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Kongsberg Maritime celebrates 10 years of rim-drive thruster innovation
(c) Kongsberg

Ulsteinvik, Norway – October 17, 2025

Kongsberg Maritime proudly marks a decade since the launch of its pioneering rim-drive permanent magnet thruster technology, celebrating both its 10th anniversary and almost 100 orders for this groundbreaking propulsion solution.

Following extensive trials of the first prototype tunnel thrusters, including installation on the anchor handling vessel Olympic Octopus, the first rim-drive azimuth thruster was introduced in 2015 onboard the Norwegian research vessel RV Gunnerus, representing a significant leap forward in marine propulsion.

Since then, the technology has evolved into a versatile offering available in both tunnel (RD-TT) and azimuth (RD-AZ) configurations, for a wide range of vessel types including offshore support vessels and cruise ships, and dynamic positioning platforms.

The rim-drive thrusters offer high-efficiency, low-noise operation, achieved through a direct electric drive with a permanent magnet motor integrated into the propeller rim. This design eliminates the need for a vertical drive shaft and gearbox, reducing mechanical complexity and underwater radiated noise, an increasingly critical factor in sustainable marine operations.

Per Håvard Siljan Hjukse, Executive Vice President Propulsion & Handling at Kongsberg Maritime, said: “This milestone reflects our commitment to delivering future-ready propulsion solutions that support the maritime industry’s transition to cleaner, quieter, and more environmentally conscious operations. Ten years on, the rim-drive thruster is a proven, high-end technology that continues to evolve in line with the requirements of our customers.”

The azimuth (RD-AZ) variant features hydrodynamically optimised supporting struts and a patented open-flow design that allows water to pass between the supports, reducing drag and enhancing manoeuvrability.

Gunnar Johnsen, Technology Manager at Kongsberg Maritime, adds: “In addition to the efficiency of the rim-drive technology, the thruster design eliminates the vertical drive shaft found in conventional designs. For the azimuth models, this allows for a unique strut configuration that improves water flow and reduces resistance. This patented feature gives less nozzle drag and improves operational performance.”

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Rolls-Royce testet erfolgreich ersten reinen Methanol-Schiffsmotor – Meilenstein für klimafreundlichere Antriebslösungen
(c) Rolls Royce

• Weltneuheit: Erster schnelllaufender 100-Prozent- Methanolmotor für Schiffe erfolgreich getestet

• Kooperation: Rolls-Royce, Woodward L’Orange und WTZ Roßlau entwickeln im Forschungsprojekt meOHmare nachhaltige Antriebstechnologie

• Grünes Methanol: CO2-neutraler, sauberer und sicherer Schiffskraftstoff

• Dual-Fuel-Motor als Brückentechnologie auf dem Weg zur Klimaneutralität

Rolls-Royce hat auf dem Prüfstand in Friedrichshafen den weltweit ersten schnelllaufenden Schiffsmotor erfolgreich getestet, der ausschließlich mit Methanol betrieben wird. Damit setzen die Ingenieurinnen und Ingenieure von Rolls-Royce gemeinsam mit ihren Partnern im Forschungsprojekt meOHmare einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu klimaneutralen und umweltfreundlichen Antriebslösungen für die Schifffahrt. „Das ist eine echte Weltneuheit“, sagt Dr. Jörg Stratmann, CEO der Rolls-Royce Power Systems AG. „Bislang gibt es keinen anderen schnelllaufenden Motor dieser Leistungsklasse, der rein mit Methanol betrieben wird. Wir investieren gezielt in Zukunftstechnologien, um unseren Kunden effiziente Wege zur Reduktion von CO2-Emissionen zu eröffnen und unsere Führungsrolle bei nachhaltigen Antriebssystemen weiter auszubauen.“

Das Ziel von Rolls-Royce ist es, seinen Kunden effiziente Möglichkeiten zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen anzubieten, ganz im Sinne der strategischen Zielsetzung innerhalb des mehrjährigen Transformationsprogramms, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Das Projekt steht auch im Einklang mit der strategischen Initiative von Power Systems, das Marinegeschäft auszubauen.

Das Verbundvorhaben meOHmare wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vereint die Expertise von Rolls-Royce, dem Einspritzsystemspezialisten Woodward L’Orange und dem Technologie- und Forschungszentrum WTZ Roßlau. Ziel ist es, bis Ende 2025 ein vollumfängliches Konzept für einen CO2-neutralen Schiffsmotor auf Basis von grünem Methanol zu entwickeln. Innovative Technik für einen neuen Kraftstoff

Methanol stellt die Ingenieurkunst vor neue Herausforderungen: Der flüssige Alkohol zündet nicht selbst wie Diesel und erfordert eine komplett neu entwickelte Einspritztechnik. „Wir haben das Brennverfahren, die Aufladung und die Motorsteuerung grundlegend neu konzipiert – und sogar unsere Prüfstandsinfrastruktur angepasst“, erklärt Dr. Johannes Kech, Leiter der Methanolmotor-Entwicklung in der Division Power Systems bei Rolls-Royce. „Die ersten Tests zeigen: Der Motor läuft stabil – jetzt geht es um die Feinabstimmung.“

Signal an die Branche: Methanol-Technologie erreicht wichtigen Entwicklungsschritt

„Mit dem erfolgreichen Testlauf senden wir ein klares Signal: Grünes Methanol ist ein zukunftsfähiger Kraftstoff – und die Technologie dafür ist da“, betont Denise Kurtulus, Senior Vice President Global Marine bei Rolls-Royce.

 „Besonders für Betreiber von Fähren, Yachten oder Versorgungsschiffen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren wollen, ist der Single-Fuel-Methanolmotor eine attraktive Lösung. Jetzt gilt es, die Rahmenbedingungen für eine breitere Nutzung zu schaffen.“

Parallel dazu arbeitet Rolls-Royce an einem Dual-Fuel-Konzept, das sowohl Methanol als auch Diesel nutzen kann – eine Brückentechnologie, solange grünes Methanol noch nicht flächendeckend verfügbar ist.

Hintergrund: Warum Methanol?

Grünes Methanol gilt als einer der vielversprechendsten alternativen Kraftstoffe für die Schifffahrt. Wird es mit Strom aus erneuerbaren Energien im Power-to-X-Verfahren hergestellt, ist der Betrieb CO2-neutral. Im Vergleich zu anderen nachhaltigen Kraftstoffen ist Methanol einfach zu lagern, biologisch abbaubar und verursacht deutlich weniger Schadstoffe. Methanol ist für uns der Kraftstoff der Zukunft in der Schifffahrt – sauber, effizient und klimafreundlich.

Es verbrennt deutlich emissionsärmer als fossile Kraftstoffe und überzeugt mit einer im Vergleich zu anderen nachhaltigen Energieträgern hohen Energiedichte“, so Denise Kurtulus.

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Forschungsprojekt BIGBOND: Nachhaltige Klebtechnologien für maritime Großstrukturen

Mit dem Projekt „BIGBOND – Life-Cycle-Prozesse und Design-Konzepte für geklebte maritime Großstrukturen“ startet im Rahmen des Maritimen Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein innovatives Verbundvorhaben. Ziel ist es, den Einsatz von Klebtechnologien im Schiffbau deutlich zu erweitern und dadurch maritime Großstrukturen leichter, nachhaltiger und kreislauffähiger zu machen.

Die Projektkoordination liegt bei der Meyer Werft, die gemeinsam mit einem starken Konsortium die Entwicklung und Anwendung vorantreibt. Zu den Verbundpartnern zählen neben der Center of Maritime Technologies gGmbH die Tamsen Maritim GmbH, das Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik (IGP) sowie das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden. Zusätzlich unterstützt wird das Konsortium durch den Unterauftragnehmer Bureau Veritas Marine and Offshore.

Innovation für den Schiffbau

Ziel des Projekts ist es, die Vorteile von Faserverbundwerkstoffen (FKV) und Klebtechnologien für große maritime Strukturen nutzbar zu machen. Kleben erlaubt nicht nur den Einsatz leichterer, korrosionsbeständiger Materialien, sondern auch neue Design- und Fertigungsstandards. Dadurch können Schiffe nicht nur effizienter gebaut, sondern auch einfacher gewartet, repariert und am Ende ihrer Lebensdauer recycelt werden.

Als Demonstrator wird ein charakteristischer Ausschnitt einer Außenverkleidung im Realmaßstab entwickelt und getestet. Sie zeigt exemplarisch, wie durch Leichtbau und standardisierte Klebverfahren Gewicht, Materialeinsatz und Emissionen reduziert werden können – bei gleichzeitiger Verbesserung von Stabilität und Betriebseffizienz.

Beitrag zur KlimaneutralitätBIGBOND leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der maritimen Wirtschaft. Prognosen zufolge können durch die entwickelten Konzepte jährlich mehr als 17.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Kreislaufwirtschaft bei, indem es Lösungen für die Demontage und den Wiedereinsatz der Verbundwerkstoffe entwickelt.

Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven 

Das Projektkonsortium bündelt Expertise aus Schiffbau, Leichtbau, Werkstoffentwicklung und Zertifizierung. Gemeinsam sollen neue Standards und Prozesse geschaffen werden, die den Weg für den breiten Einsatz geklebter Strukturen im Schiffbau ebnen. Damit trägt BIGBOND nicht nur zur Nachhaltigkeit, sondern auch zur Stärkung des Produktions- und Innovationsstandortes Deutschland bei.

Teilvorhaben der CMT GmbH

Die Center of Maritime Technologies gGmbH (CMT) bearbeitet im Projekt das Teilvorhaben „Modularisierung, Standardisierung und Process Engineering“. Hier werden Methoden zur Identifikation besonders geeigneter Bauteilarten entwickelt, standardisierte Bauteildesigns entworfen und branchentypische Fertigungs- sowie Logistikprozesse gestaltet. Ergänzend erfolgt eine umfassende Wirtschaftlichkeitsanalyse der Standardelemente und Demonstratoren. Weitere Aspekte umfassen die Analyse von Geschäftsszenarien für geschlossene Materialkreisläufe und den Austausch mit der maritimen Leichtbau-Community.

Das Projektteam dankt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Projektträger Jülich für die finanzielle Förderung und die koordinierende Unterstützung.

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