VSM begrüßt EU-Ratsbeschlüsse zur Industriellen Maritimen Strategie
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Hamburg, 11.06.2026 – Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) begrüßt die Schlussfolgerungen des EU-Verkehrsministerrat zur Europäischen Industriellen Maritimen Strategie (EMIS). Mit den Beschlüssen setzt der Rat ein wichtiges Signal für die Stärkung der europäischen Schiffbau- und Meerestechnikindustrie als strategischen Pfeiler von Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Souveränität und wirtschaftlicher Resilienz Europas. |
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Der Rat betont zudem das Erfordernis eine kritische Masse der industriellen Basis sicherzustellen und zu stärken. Dabei kommt einem wirksamen Schutz vor marktverzerrenden Subventionen aus Drittstaaten eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig spricht sich der Rat für die Entwicklung eines Programms für Dual-Use Fähren, sowie für eine strategische Ausrichtung öffentlicher Beschaffungs- und Vergabeverfahren aus. Ebenso unterstützt er den Aufbau einer Europäischen Allianz für maritime Wertschöpfungsketten, die Modernisierung der Werften im Rahmen der Initiative „Shipyards of the Future“ sowie die gezielte Förderung von Fachkräften und Kompetenzen. |
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Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM, erklärt: |
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„Die Schlussfolgerungen zur Industriellen Maritimen Strategie des Ministerrates stärken der Kommission den Rücken und betonen gleichzeitig das Engagement der Mitgliedsstaaten. Sie erkennen gemeinsam an, dass Schiffbau und Meerestechnik weit mehr sind als ein reiner Wirtschaftszweig: Sie sind Voraussetzung für industrielle Souveränität, technologische Führungsfähigkeit, sichere Lieferketten und die erfolgreiche Transformation unserer Wirtschaft. Besonders wichtig ist, dass Europa den verzerrten Wettbewerb durch massiv subventionierte Anbieter aus Drittstaaten adressiert und die Bedeutung einer starken europäischen Wertschöpfung ausdrücklich hervorhebt. Mit Ihrem Aktionsplan hat die Bundesregierung bereits ein eigenes Arbeitsprogramm dazu vorgelegt. Dies gilt es jetzt zügig in konkrete politische Instrumente zu übersetzen.“ |
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Der VSM begrüßt darüber hinaus die Forderung nach besser zugänglichen europäischen Finanzierungsinstrumenten für Werften, Zulieferunternehmen und maritime Innovationen. Gerade mit Blick auf die Transformation hin zu klimaneutraler Schifffahrt, den Ausbau digitaler Technologien sowie der Stärkung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit sind langfristige Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen unverzichtbar. |
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„Die maritime Industrie Europas verfügt über herausragende technologische Kompetenzen. Wenn Europa seine industrielle Basis sichern und gleichzeitig die Herausforderungen von Klimaschutz, Digitalisierung und geopolitischer Unsicherheit bewältigen will, muss die maritime Industrie ein zentraler Bestandteil der europäischen Industriestrategie sein. Die Ratsbeschlüsse weisen dafür in die richtige Richtung“, so Lüken. |
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