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Schiffbau Industrie

In unserem halbjährlichen Verbandsmagazin informieren wir Sie über die neuesten Trends und Entwicklungen in Schiffbau und Meerestechnik sowie der maritimen Branche insgesamt. In jeder Ausgabe beleuchten wir die aktuellen Erfolge unserer Industrie und stellen einzelne Mitgliedsunternehmen und ihre Geschäftsbereiche sowie erfolgreiche Projekte vor.

 

Montag, 13. Juni 2016 - 9:00

Schiffbau-Industrie I/2016

Immer besser, immer effizienter

Schiffbau & Meerestechnik agieren auf globalen Märkten – und diese sind zurzeit überwiegend alles andere als vielversprechend. Die schwache Weltkonjunktur,
Überkapazitäten auf den Frachtmärkten sowie der Absturz des Ölpreises und der damit verbundene Nachfrageeinbruch im Offshore-Öl- und -Gasgeschäft haben
den Investoren die Lust auf maritime Projekte verdorben.

Der globale Schiffbau wird normalerweise von den großen Drei – China, Korea und Japan – dominiert. Die deutsche
Zulieferindustrie wickelt aber laut den Zahlen des VDMA seit Jahren über die Hälfte ihres Umsatzes in Europa ab. In der gegenwärtigen globalen Krise ist das ein wichtiger Lichtblick, denn nach Angaben des Branchendienstes Clarksons Research gingen bis einschließlich April mit über sieben Milliarden US-Dollar rund 63 Prozent des globalen Neubaubestellwerts
in diesem Jahr nach Europa. Viele exportorientierte maritime Maschinenund Anlagenbauer sind allerdings auf die hohen Stückzahlen des Serienschiffbaus angewiesen, sodass der Binnenmarkt den globalen Nachfragekollaps nicht vollständig ausgleichen kann.

Die deutsche Schiffbauindustrie konnte sich in Teilen jedoch gut gegen den globalen Negativtrend stemmen. Der Auftragseingang der deutschen Werften hat sich in den  zurückliegenden zwei Jahren auf knapp fünf Milliarden nahezu verdoppelt. Auch 2016 konnten bereits Aufträge in etwa der gleichen Größenordnung verbucht werden.

Dieser Erfolg der maritimen Industrie am Standort Deutschland gründet auf den besonders hohen Ansprüchen unserer Kunden. Die hohe Komplexität der hier gefertigten Produkte erfordert eine große Anzahl an hoch spezialisierten Experten. Hunderte von Unternehmen mit durchgängig hoher Zuverlässigkeit müssen perfekt koordiniert an einem Strang ziehen, um das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu führen. Diese Strukturen sind in Deutschland über Jahrzehnte nach und nach entstanden und lassen sich nur sehr schwer an anderer Stelle reproduzieren.

Es gibt aber keinen Platz für Selbstzufriedenheit oder für ein Nachlassen in dem Bemühen, immer besser und immer effizienter zu werden. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um gemeinsam den maritimen Standort Deutschland zu stärken.

Diese Ausgabe der Schiffbau Industrie zeigt wieder einige Beispiele aus unserer leistungsfähigen Branche.

Viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 23. Oktober 2015 - 15:15 bis Donnerstag, 5. November 2015 - 15:15

Schiffbau Industrie II/2015

Nationale Maritime Konferenz steht bevor.

 

Sie findet zu einer Zeit statt, in der die maritime Wirtschaft weltweit eine sehr schwierige Phase durchläuft. Zwei der größten maritimen Marktsegmente, die Frachtschifffahrt und die Offshore Öl- und Gasindustrie, leiden unter schwachen Preisen und damit unter geringen Investitionen in neue Anlagen. In großen Schiffbaunationen wie China und Südkorea herrscht Katastrophenstimmung. Milliardenverluste und Unternehmensschließungen prägen das Bild. Japan konnte durch eine frühzeitig agierende Industriepolitik größere Schäden bislang abwenden, dank einer verlässlichen heimischen Nachfrage sowie einer starken Abwertung des Yen in Kombination mit vergünstigten Exportfinanzierungen.

Gegen den globalen Trend erzielte Schiffbau und Meerestechnik in Deutschland zuletzt starke Zuwächse bei Umsatz und Auftragseingang und auch die Beschäftigtenzahlen legten zu. Dies lag maßgeblich an wenigen gesunden Nischen-Märkten, v.a. Kreuzfahrtschiffe und Yachten aber auch U-Boote und andere Spezialschiffe für hoheitliche Aufgaben, in denen die Kunden immer wieder mit bemerkenswerten Innovationen überzeugt werden konnten. Bei anderen Produktsegmenten wird die Luft aber auch für deutsche Unternehmen dünn. Neue Projekte für die Öl- und Gasindustrie fehlen ebenso wie für die regenerative Offshoresparte. Tolle Produkte und innovative Lösungen alleine reichen nicht. Letztendlich bestimmt die Nachfrage den Erfolg. Investitionen in Innovation sind nicht nur Chance sondern immer auch riskant, sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht.

Innovationskraft fängt zwar bei der hervorragenden Ausbildung und Kreativität der Techniker an; sie hängt aber von so viel mehr ab: von dem Verständnis und der Offenheit für Neues beim Kunden, für die wir gerade in Deutschland noch viel stärker werben müssen; von der wirtschaftlichen Fähigkeit, Risiken zu schultern, gerade in unserer Branche mit vielen Mittelständlern, die riesige Projekte vorantreiben; von der Finanzierbarkeit von neuer Technik, gerade in Zeiten großer Zurückhaltung der Banken in der maritimen Wirtschaft.

Deshalb geht es bei der vom VSM gemeinsam mit der IG Metall geforderten Innovationsoffensive auch um viel mehr als um Haushaltsansätze für Förderprogramme. Es geht um das Verstehen der Sachzusammenhänge und um die entsprechenden Schlussfolgerungen. Und es geht um ein Signal, dass den Aussagen der Politik zur großen Bedeutung der Maritimen Wirtschaft für Deutschland durch konsequentes Regierungshandeln Rechnung getragen wird.

Dies treibt nicht nur die im VSM vertretene Industrie um. Reeder und Häfen sitzen im selben Boot – genauso wie viele Fachpolitiker und -beamte. Alle eint das Ziel eines starken maritimen Standorts Deutschland. Um die besten Konzepte muss gerungen werden – und um Mehrheiten. Deshalb ist die wichtigste Aufgabe aller Anwesenden am 19-20. Oktober in Bremerhaven, dass alle gemeinsam Deutschland wachrütteln, damit es seine maritimen Chancen nicht verschläft – wach wie Japan zum Beispiel.

 

Dazu will auch diese Ausgabe der Schiffbauindustrie einen Beitrag leisten.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 22. Mai 2015 - 13:30

Schiffbau Industrie I/2015

Montag, 19. Januar 2015 - 16:05

Schiffbau Industrie I/2014

Schiffbau Industrie I/2014

Montag, 19. Januar 2015 - 16:05

Schiffbau Industrie II/2014

Schiffbau Industrie II/2014

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 12:19

Schiffbau Industrie II/2013

Ausgabe II/2013 des VSM Magazins "Schiffbau Industrie"
Wir informieren mit unserer Hauszeitschrift über die neuesten Entwicklungen und Tendenzen in der deutschen Schiffbauindustrie und der gesamten maritimen Industrie. In jeder Publikation werden herausragende Produkte und Erfolge dargestellt und einzelne Mitgliedsunternehmen des Verbandes portraitiert.
Inhalt
Vorwort
Weltschiffbau 1. HJ 2013
MAN Diesel - Kurs auf eine saubere Zukunft
Mittelbild - ConRo-Fähre OCEANEX CONNAIGRA, FSG
Becker Marine - Innovation für ein maritimes Umweltbewusstsein
HSVA - Die HSVA feierte Geburtstag!
Rolls-Royce - Es geht los!

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 12:15

Schiffbau Industrie I/2004

VSM Magazin "Schiffbau Industrie I/2004" VSM Magazin "Schiffbau Industrie I/2004"

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 12:15

Schiffbau Industrie II/2004

VSM Magazin "Schiffbau Industrie II/2004"

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 12:15

Schiffbau Industrie I/2013

Ausgabe I/2013 des VSM Magazins "Schiffbau Industrie"

Donnerstag, 17. Juli 2014 - 12:15

Schiffbau Industrie I/2005

Ausgabe I/2005 des VSM Magazins "Schiffbau Industrie"